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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

fullscreen: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
832850500
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69619
Document type:
Monograph
Title:
Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
Place of publication:
Riga
Publisher:
Häcker
Year of publication:
1896
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 758 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

1 
Der Aufschwung der Handwerksämter im i6. Jahrhundert. 
118 
(Jer Licineweber Oeschenke gemacht haben, das dem Schrägen 
von 1458 angereiht ist, tauchen Namen auf, die zweifellos lettischen 
Ursprungs sind, wie Andres Silite, Hans Pebalge, Slunta, Hinrick 
Nabage. In dem Schrägen aber von 1544 werden (Art. 2) undeutsche 
ausdrücklich zur Erwerbung der Mitgliedschaft zugelassen und nur 
Litthauer und Esten blieben ausgeschlossen (Art. 24). Deutsche 
und Letten sind, wie es scheint, vollkommen gleichberechtigte Mit 
glieder des Amts gewesen. Nur bei einer Bestimmung zeigt sich 
eine übrigens ganz unverständliche Verschiedenheit. Für gewöhn 
lich sollte nämlich der Geselle bei eigener Beköstigung nicht mehr 
als die Hälfte des vom Meister mit dem Kunden. vereinbarten 
Lohnes beanspruchen; die deutschen Meister aber konnten oder 
mussten dem Gesellen zwei Drittel versprechen und nur ein Drittel 
für sich behalten (Art. 9). Das am Schlüsse des Schragens folgende 
Brüder-Verzeichniss weist grösstentheils unverkennbar lettische 
Namen auf, wie Jane Badyn, Peter Suntzel, Andres Bullitz, Hinrick 
Irbe, Michel Siele, Hans Stippe, Jacob Pante u. s. w. Auf die 
Dauer scheinen in diesem Amte die Letten die Oberhand gewonnen \ 
zu haben. Der Schrägen von 1625, dem ein Verzeichniss der 
Ältesten und Würdenträger angereiht ist, erweist, dass damalSi 
wenn Deutsche überhaupt im Amte vertreten waren, die sämiut' 
liehen Vertrauensposten sich gleichwohl in den Händen der Letten 
befanden. Michell Platohn, Jürgen Rauding, Berent Putning, Jürgen 
Koybe, Martin Backit u. s. w. sind ganz zweifellos lettische Namen- 
Der einzige Namen, bei dem man zweifeln kann, ist der des Dirick 
Schilling. Dieses Übergewicht der Letten bewirkte, dass 
5 deutsche Meister, „welche sich seithero als Meister zu dem hiesige'’ ' 
einheimischen Leinweber-Amte gehalten“ ein „teutsches Leinweber* 
und Tücher-Amt“ errichteten. 
Zwischen den deutschen Mitgliedern und den lettischen schein' 
in einzelnen Ämtern allmählig ein gewisser Gegensatz erwachsen 
zu sein. Es ist nicht klar, worauf dieser eigentlich beruht hn'’ 
aber jedenfalls ersieht man aus einer Rathsentscheidung von 
für die Kürschner, dass bei diesen der eine Theil den andern „v^rj 
achtete“. Der Rath versöhnte die Streitenden mit einander u” 
offenbar, um das Ansehen des Amtes zu heben, bestimmte 
dass unfreie Letten nicht in dasselbe aufgenommen werden könnte” 
Vielleiclit war es auch der Wunsch der Kürschner selbst, 
ausgeschlossen blieben. Indess wurde diese Verordnung öo”
	        

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Schragen Der Gilden Und Aemter Der Stadt Riga Bis 1621. Häcker, 1896.
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