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Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen

Monograph

Identifikator:
833377191
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-72190
Document type:
Monograph
Author:
García Granados, Alberto http://d-nb.info/gnd/1057572055
Title:
Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Schade
Year of publication:
1880
Scope:
1 Online-Ressource (45 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen
  • Title page
  • Größe und Bevölkerung
  • Religionsbekenntnis
  • Volksbildung
  • Städte
  • Verteilung des Grund und Bodens
  • Landwirtschaft
  • Viehbestand
  • Forstwirtschaft
  • Holzstatistik
  • Industrie
  • Textilindustrie
  • Montanindustrie
  • Zinkhütten
  • Metallindustrie
  • Zementindustrie
  • Chamotteindustrie
  • Kalkindustrie
  • Branntweinbrennereien
  • Zuckerfabriken
  • Sonstige Industrien
  • Handel
  • Verkehrswesen
  • Arbeiterfrage
  • Arbeiterorganisationen
  • Schlußfolgerungen
  • Contents

Full text

12 
Hiernach sind 
unter 6 Im Größe 
im 
Gouvernement 
Warschau 
59,7 % 
aller Besitzungen 
„ 
„ 
Kali sch 
71,6.% 
„ „ 
„ 
„ ' 
Kielce 
85,4 % 
„ „ 
„ 
„ 
Lomscha 
59,2 P/o 
„ „ 
„ 
„ 
Lublin 
77,4.% 
„ „ 
„ 
„ 
Piotrkow 
75,4 % 
„ „ 
„ 
„ 
Plozk 
58,7 % 
„ „ 
„ 
„ 
Radom 
76,0 % 
„ n 
„ 
„ 
Suwalki 
50,3 ,%■ 
„ „ 
n 
„ 
Siedlez 
63,0% 
ff ff 
sodaß im Gesamtdurchschnitt 
Polens im Jahre 1909: 69,9 % aller Besitzungen 
als unselbständig anzusehen waren. 
Tatsächlich herrschen hinsichtlich des kleinbäuerlichen Grund 
besitzes auch traurige Verhältnisse vor. „Jeder Bauer*) besitzt 
in der ganzen Mur verstreute Grundstücke, deren Zahl bei Be 
sitzen von 6—8 ha nicht selten 100, mitunter sogar 200 beträgt. 
Dabei haben die Parzellen die denkbar ungünstigste Form. Vor- 
wiegend sind die schmalen, sich bis ins unendliche ziehenden 
Streifen, es sind solche von 5000 m Länge bei einer Breite von 
nur 10 m bekannt, und solche, die 2—4 m breit und über 1 km 
lang sind, sind fast in jedem Dorfe zu finden. Bei einer solchen 
Lage ist es klar, daß die Grundstücke der verschiedenen Besitzer 
gleichartig und gleichzeitig bebaut werden müssen, daher herrscht 
in einzelnen Teilen Polens auch jetzt noch die 3 Felderwirtschaft, 
bei der Vs der ganzen Oberfläche brach liegen muß, und als 
kümmerliche trockene Weide dient." Anregungen zu einer Zu 
sammenlegung der Grundstücke sind zwar von altersher gegeben 
worden, doch ist bisher eine zwangsweise allgemeine Durchführung 
noch nicht erfolgt, sondern alles dem guten Willen der Beteiligten 
anheimgegeben. Eine wirklich rationelle und lohnende Boden 
bearbeitung ist deshalb, soweit es den Kleinbesitz angeht, zur Zeit 
kaum durchführbar. 
Diese schlechte Lage des bäuerlichen Kleinbesitzes findet 
ihren Ausdruck auch in der großen Zahl der Abwanderer. Nach 
Deutschland stellte sich die Abwanderung im Jahre 1904 auf 
137701 Köpfe. Wie festgestellt,**) besteht der größere Teil dieser 
polnischen Abwanderer aus landbesitzenden Bauern, denen die 
*) Bergt, u. Rosenwerth a. a. O. S. 11. 
**) Bergt, von Orpiszewski S. 48.
	        

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