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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
833632353
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-80079
Document type:
Monograph
Author:
Zucker, Alois
Title:
Über die Behandlung der verbrecherischen und arg verwahrlosten Jugend in Österreich
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (108 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

606 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Doch genügt es nicht, wenn inan sagt, daß die Ängebotskurve 
umgekehrt symetrisch zu der der Nachfrage ist. Sie ist viel kom 
plizierter, weil das Angebot selbst durch die Produktionskosten be 
dingt wird. In gewissen Zweigen der Produktion, besonders in der 
Landwirtschaft, steigen die Produktionskosten viel schneller als der 
Absatz; in anderen, in der Regel in der Industrie, sinken die Pro 
duktionskosten für die Einheit in dem Maße, wie der Absatz wächst. 
Die mathematische Nationalökonomie begnügt sich nicht damit, 
gegenseitige Abhängigkeiten zwischen vereinzelten Tatsachen zu 
suchen: sie behauptet, sie alle in einer Gesamtanschauung zusammen 
zufassen. Sie erkennt sie als in einem Gleichgewichtszustand 
befindlich, — ein stabiles Gleichgewicht in dem Sinne, daß es sich 
jedesmal von selbst wieder einzustellen sucht, wenn es gestört worden 
ist 1 ). Die Feststellung dieser Gleichgewichtsbedingungen ist die 
wirkliche Aufgabe der reinen Ökonomik. 
Der bedeutendste Versuch einer Systematisierung, der in dieser 
Hinsicht gemacht worden ist, ist der des Professors Wal ras, der in 
seinen Formeln kühn alle Teile des Wirtschaftslebens umfaßt, —■ 
vergleichbar etwa dem LAi'LAorschen Weltsystem 2 )! 
Stellen wir uns die gesamte Gesellschaft in einem einzigen Saale 
versammelt vor, ähnlich wie die Börse in Paris; der Saal ist mit den 
betäubenden Rufen aller derer erfüllt, die kaufen und verkaufen 
wollen, und ihre Preise ausschreien! 
In der Mitte — wie die Makler inmitten des Kreises, den man 
„la corbeille“, die Schranken oder das Parkett nennt — sitzt der 
Unternehmer (der Fabrikant, Händler oder der Landwirt). Er erfüllt 
gleichzeitig eine doppelte Funktion: 
was der Punkt a bedeutet, fälle ich zwei Senkrechte, eine auf die Achse der Ordinaten 
und die andere auf die Achse der Abszissen; die erstere zeigt den Preis, die zweite 
die verkaufte Menge: es sind daher VII Einheiten zu 1 (Mark, Franken usw.) ver 
kauft worden. 
In dem obigen Schaubild stellen die Ordinaten die Preise und die Abszissen 
die Mengen vor; selbstverständlich kann man ebenso gut beides vertauschen. 
*) Die mathematische Volkswirtschaft untersucht übrigens auch andere Gleich 
gewichtszustände, die aber verwickelter und weniger von Bedeutung sind, nämlich 
die Zustände des instablen Gleichgewichts. 
2 ) Paheto spricht von ihm wie folgt: „Es war Walras, der zuerst eins dieser 
Gleichungssysteme gefunden hat und zwar das, das sich mit dem Zustande der freien 
Konkurrenz beschäftigt. Diese Entdeckung ist von höchster Bedeutung und man 
kann das Verdienst dieses Gelehrten nicht zu hoch einschätzen. Natürlich hat sich 
die Wissenschaft seitdem schon weiter entwickelt und wird fortfahren, sich auch in 
der Zukunft zu entwickeln, doch verringert das in nichts die Bedeutung der Ent 
deckung Walras’, ebenso wie der Fortschritt in den Berechnungsmethoden der 
Himmelskörper keineswegs der Bedeutung der Principia Newton’s Abbruch tut: 
im Gegenteil“ (Economie pure, Broschüre, 1902, S. 11).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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