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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

70 
Cietrzewina-Zuges bilden, ist in 9 h, das Fallen anfangs NO., weiter südlich 
aber SW. (Vgl. das Profil Nr. 6.) 
Alle Felsarten sind hier ganz typisch entwickelt, die rothen Thone 
enthalten den glasigen, stellenweise sogar den grünlichen breccienartigen 
nummulitenführenden Sandstein, die strzolkaartigen schichten alter- 
niren mit einem dickbänkigen grobkörnigen Sandstein mit Naphtaspuren, 
obwohl hier noch keine Schürfungen in dieser Beziehung unternommen 
wurden. 
Dieser ältere Aufbruch uimmt gegen W. sowohl an Mächtigkeit, als 
auch an Ausdehnung zu, — wir werden noch Gelegenheit haben, den 
selben bei Limanowa kennen zu lernen. 
Südlich von Pryszowa bei der Ortschaft Zagurów verschwinden diese 
@c#ten 90##, an i^er Stelle erlernt baë Gocen in ber pestait 
plattiger oder massiger Sandsteine, so sieht man z. B. bei Zagur"w auf 
der linken Seite des Baches große Blöcke den Bergabhang bedecken. Alle 
diese Schichten gehören zweifellos dem Eocen an, da sie gegen SW. fallen, 
also concordant den rothen Thone ausruhen. 
Noch weiter bachabwärts bei Swidnick nehmen die Schichten ein 
sanfteres Verflachen an, so daß sie zuletzt fast horizontal liegen, — und 
werden hier von einem sehr interessantem Schichtencomplexe überlagert. 
Bei Naszaeowiee im Sìomka-Thale sieht man dunkle schiefer, die 
fast an die Menilit-Schiefer erinnern, und die das Liegende eines dünn 
geschichteten bläulichen Sandsteines bilden. Der letztere übergeht gegen 
oben zu in Helle mergelige Thonschiefer nnb fällt zusammen mit ihnen mit 
einer schwachen Neigung gegen W. 
In Podegrodzie am Dunajec-Thale schalten fich m diese Schichten auch 
dunkle Thone ein, die dünne Lignit-Lagen, und kleine Braunkohlenflötze ent 
halten. Man hat schon mehrere Male diese Brennstoffe abzubauen ver 
sucht, doch scheint es, daß dieselben wegen ihrer geringen Entwickelung 
nicht abbauwürdig sind. 
Was das Alter dieser Schichten anbelangt, so läßt sich dasselbe 
wegen vollständigen Mangels an Versteinerungen nicht näher bestimmen. 
Jedenfalls haben wir hier eine ziemlich junge Bildung vor uns, da 
die zweifellos eocenen Schichten das Liegende derselben bilden. Doch läßt 
er sich nicht entscheiden, ob wir es hier mit einer localen Facies der Me 
nilit-Schiefer, oder aber vielleicht mit einem nach jüngeren Horizonte zu 
thun haben. 
Sehr lehrreich ist das Profil weiter im W. unseres Terrains, das 
südwestlich von Limanowa beginnt, und sich senkrecht auf die Streichungs 
richtung bis zum Lososina-Fluß hinzieht. (Vgl. den Durchschnitt Nr. 7.) 
In der Umgebung von Limanowa sehen wir die rothen Thone eine
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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