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Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

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Bibliographic data

fullscreen: Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen

Monograph

Identifikator:
833658085
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28151
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Heinrich
Title:
Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1883
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 100 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

88 
Frycowa und ist nichts anderes als die Fortsetzung des massigen eocenen 
Sandsteines von Berest. 
Wir haben ihn besonders auf unserer Karte ausgeschieden (grüne 
Farbe, roth gestreift). 
Noch weiter im S. finden wir eine Zone von dünnplattigen Sand 
steinen, Hellen Mergeln, dunklen Schiefern n. s. w., die stellenweise (bei 
Naszacowice, Podcgrodzie) auch braunkohlenführcnde Schichten enthalten. 
Näheres darüber findet man im ersten Theile, hier wollen wir nur er 
wähnen, daß wir diesen ganzen Zug auf unserer Karte ausgeschieden haben 
(grüne Farbe, gelb gestreift). 
Hiernach kommen wir wieder auf eine Zone plattiger eocener Sand 
steine, die im S. bis nach Kroscienko, im W. nach Lqcfo reichen und in 
diesen beiden Ortschaften das Hangende rother Thone bilden. 
Von dem Berglehm sieht man größere Massen auf dem Bergrücken 
zwischen dem Poprad- und dem Kamienica-Fluß, dann längs des Ab 
hanges, der die linke Hälfte des Dunajec-Thales abschließt. Wir haben 
jedoch diese Bildung aus den Gründen, die wir schon mehrere Male er 
örtert, nicht ausgeschieden. 
Ueber die großartigen Fluß-Alluvionen im Gebiete dieses Blattes 
haben wir bereits am Anfange des laufenden Capitels gesprochen. 
6. Zone 7. Colonne XXIII Itti). 
(Limanowa, Pisarzowa rc.) 
Die Formationen, die wir bei Neu-Sandez und Kl^czany kennen ge 
lernt haben, gehen ganz regelmäßig im W. auf das Gebiet des angrenzen 
den Kartenblattes hinüber. 
Indem wir unsere Uebersicht im N. beginnen, erblicken wir einen 
kleinen Aufbruch älterer Schichten bei Zawadka und Biaiowoda, der aber 
bald unter den eocenen Sandsteinen verschwindet. 
Der südlichere, d. i. der Kl^czaner Aufbruch, erreicht hier eine ziem 
lich starke Entwickelung. Er zieht sich über Macina, Kkodne nach Pisar 
zowa und verschwindet in der Gegend der letztgenannten Ortschaft. Wir 
erinnern, daß wir im Liegenden der strzolkaartigen Gesteine dieses Zuges 
eisenschüssige Sandsteine beobachteten. 
Südlich davon sehen wir einen mächtigen Ropianka-Zug, zu dessen 
beiden Seiten die rothen Thone eine ungewöhnlich starke Entwickelung er 
langen. Wir haben bereis früher zwischen Cietrzewina und Biczyce ältere 
Schichten constatirt, wo besonders die rothen Thone stark entwickelt waren. 
Dieselben gelangen über Litacz nach Pryszowa und ziehen sich von hier 
angefangen in einer breiten Zone gegen NW. In der Mitte dieser Zone 
sind auch die strzolkaartigen Gesteine sichtbar.
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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