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Lexikon der Handelsgeographie

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Bibliographic data

fullscreen: Lexikon der Handelsgeographie

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lexikon der Handelsgeographie
  • Title page
  • Contents

Full text

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(20 Dollars)—37 Sotes, cimi. Sovereign 
— 9 Soles, 20-Frankstück — 6 Soles 
50 Centavos, span. Doblan — 26 Soles; 
Pernan. Sol — 1 Sol 50 Cent., span. 
Piaster = 1 Sol 65 Cent. — Wechsel 
kurse notiert man in Lima, Callao, Are 
quipa und Tacna nach Sicht auf London 
60 und 90 Tage, auf Paris und Hamburg 
90 Tage, auf New Pork u. a. 60 Tage. 
Das Wechselrecht ist wie das spanische. 
Maße undGewichte sind die metrischen. 
Pest, Hauptstadt des Königreichs Un 
garn, die seit 1873 vereinigten Städte P., 
Ofen (magyarisch Bnda) und Altofen 
umfassend, die zu einem einzigen Gemein 
wesen unter dem Namen Budapest ver 
einigt sind. P. liegt am linken, Ofen am 
rechten Donauufer. Die Bevölkerung be 
trug 1881:369,821 Einw. (ohne Militär), 
wovon ans P. 283.649, aus Ofen 75,716 
Bewohner kamen. — In Bezug auf In 
dustrie und Handel nimmt P. in Ungarn 
weitaus den ersten Rang ein. Die haupt 
sächlichsten Jndttstriezweige sind: der 
Maschinenbau mit 18 Fabriken, der 
Schiffbau, vertreten durch die Donan- 
DampfschisfahrtsgcsellschaftznAltofen.mit 
2000 Arbeitern, die Mnhlenindnstrie mit 
12 großen Dampfmühlen und mehr als 
2500 Arbeitern, 2 staatliche Tabakfabriken 
mit 2000 Arbeitern, Wollwäscherei u. a. 
Bedeutender aber ist der Handel, der 
durch die natürliche Wasserstraße der Do 
nau und die hier zusammenlanfenden 
Eisenbahnen gefördert wird. P. ist wichtig 
als Stapelplatz der Donau-Dampfschiff- 
sahrtsgesellschaft. Hauptobjckt des Handels 
ist Getreide (besonders Weizen), wovon 
im zehnjährigen Durchschnitt (1865—74) 
4,730,000 nietr. Ctr. zugeführt wurden, 
um teilweise verarbeitet und als Mehl nach 
Triest und weiter über See ausgeführt zu 
werden. Der größte Teil des Getreides 
wird aber wieder ausgeführt. Nächstwich- 
tig ist Wolle; Kammwolle geht ins Aus 
land, Tuch- und Zackelwolle nach Öster 
reich; der jährliche Export erreicht 75,000 
mctr. Ctr. Von Spiritus werden ca. 60,000 
ist jährlich besonders nach Italien und den 
Donaufürstentümern exportiert. Dann 
à in, namentlich der an den Abhängen 
de-ö Udlersbergs und Schwabenbergs wach 
sende rote; Ölsaat und Klecsamcn (beson 
ders fiir Österreich-Ungarn), Tabak, der 
teils in den hiesigen kaiserlichen Fabriken 
verarbeitet, teils exportiert wird; Pfla"- 
men aus Bosnien und Serbien, Honig, 
Wachs, Schweinefett, Speck, Borstenvieh 
(in die zu Steinbruch, dein Centralplatz 
für diesen Handel, befindlichen Mastställe 
werden jährlich 484,000 Stück Schweine 
aus Niederungarn, Siebenbürgen, Ser 
bien und Rumänien zugeführt), fer 
ner Binderholz und Faßdauben (jährlich 
275,000 metr. Ctr.), Steinkohlen für eig 
nen Konsum, Pottasche, Bettfedern, die 
ausschließlich nach dem Ausland exportiert 
werden, rc. Manufakturwaren werden aus 
Österreich, England, dem Elsaß u. a. bezo 
gen. — Förderungsmittel des Ver 
kehrs sind: eine Waren- und Effektenbörse, 
Fruchtbörse mit eignem Schiedsgericht, 
Mehlbörse, Müllertag, jährlicher inter 
nationaler Getreide- und Saatenmarkt; 
Handelsgericht, Wechselgericht, Wechsel- 
obcrgericht; Handels- und Gewcrbekam- 
mcr, Kornhallc. Jährlich werden hier vier 
sehr besuchte Messen oder Märkte abge 
halten, von denen jede an einem Montag 
beginnt und 14 Tage dauert: dcrJosephi- 
markt im März, der Medardiniarkt im 
Mai und Juni, der Johannis-Enthaup 
tungsmarkt im August, der Lcopoldimarkt 
im November. Zahltag ist der Mittwoch 
der zweiten Marktwochc. Zwischenmesscn 
finden im Januar und Juli statt, letztere 
besonders für Wolle, die überhaupt der 
wichtigste Handelsartikel auf den Messen 
ist. — Kreditwesen. Von Banken exi 
stieren hier außer einer Filiale der Öster 
reichisch-Ungarischen Bank noch 16 andre, 
von welchen die bedeutendsten sind: die 
Anglo-Hungarian Bank (Kapital 16 Mill. 
Mk.), Allgemeine Ungarische Municipal- 
krcditbank (8 Mill. Mk.), Franko-Unga 
rische Bank (20 Mill.), Ungarische Allge 
meine Kreditbank (24 Mill. Mk.); ferner 
7 Sparkassen, 4 Bodenkreditanstaltcn (dar 
unter die Ungarische Allgemeine Boden 
kreditaktiengesellschaft mit einem Kapital 
von 20 Mill. Mk.), 3 Spar- und Vorschuß- 
vereine, Volksbank, 9 Versicherungsgesell 
schaften. — Die Finanzlage der Stadt 
war 1875 bei einer Bevölkerung von
	        

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Lexikon Der Handelsgeographie. Verl. des Bibliogr. Inst., 1882.
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