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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
834011689
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85682
Document type:
Monograph
Author:
Jung, Karl Emil http://d-nb.info/gnd/117659711
Title:
Lexikon der Handelsgeographie
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verl. des Bibliogr. Inst.
Year of publication:
1882
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 563 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

— 7— 
— 
— 
—— — ———— 
— — 
— 
Nein, es gibt in der Tat eine ursprüngliche Quelle der 
Moxral. Sie ist die notwendige Zusammenarbeit der Meu— 
sechn Aber wie diese wirkt, das wird durch die Arbeil und 
die Arbeitsverhältnisse bestimmt. Und da diese sich fort— 
während ändern, ändert die Moral sich auch fortwährend. 
E. Religion und Philosophie 
Jede Religion — es gab und es gibt davon Tausende 
von Arten — jede reliigöse Sekte betrachtet sich selbst als 
die wahre. Und doch ist nichts so sehr vdon der Entwicklung 
der Technik abhängig, nichts andert sich so sehr mit ihr 
wie die Religion. Wir werden das in einer kurzen Uebet 
sicht nachweisen. 
Die Religion entsteht im Menschen durch zwei Haupt⸗ 
ursachen. Erstens durch Unwissenheit, und, als Folge da— 
oon, durch das Sich-Unterworsen-Fühlen, Diese Unwissen— 
heit und das Gefühl von Unterworfenheit können sein Un— 
wissenheit und Unterworfenheit der Natur gegenüber und 
gegenüber der Gesellschaft. Die einen schließen die an— 
dern ein. 
Die zweite Ursache ist das im Menschen lebende Ge— 
fühl, das für ihn ein absolutes Glück möglich wäre, wenn 
er die Natur und die Gesellschaft kennte und beherrschte 
Solange er dies selbst nicht kann, solange er dieses Heil 
nicht erreichen kann, stellt er sich Wesen oder ein Wesen 
vor, die dies können: Götter 
Im allgemeinen kann man hier sagen: Nicht Gott hat 
den Menschen nach seinem Bilde geschafsen, aber der 
Mensch schafft sich selbst einen Gott, aus seinem eigenen 
Zustande heraus und oft nach seinem eigenen Bilde Es 
ist also nicht mehr als natürlich, daß er, je nachdem sein 
Zustand anders ist, andere Götter erdenkt, und daß er, in 
dem Maße wie sein eigenes gesellschaftliches Sein anders, 
er selbst ein anderes gesellschaftliches Bild ist, sich auch au— 
dere Götter nach seinem eignen Bild schafft. 
Da das Verhältnis des Menschen zur Natur immer 
von der Gesellschaft, in welcher er lebt, bestimmt wird, und 
sein Verhältnis zur Gesellschaft natürlich auch, so wird in 
edem Falle die Religion durch das gesellschaftliche Sein 
bestimmt. 
) Wir behandeln Philosophie und e zusammen, weil 
bis jetzt die Philosophie fast immer mit Religion dermischt war 
Außerdem würde die absonderliche Behandlung der Philosophie zu 
langwierig und für die meilten Arbeiter zu swierig sein
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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