Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Die Erteilung von Konzessionen Sowjet-Rußlands an das ausländische Kapital
  • Title page

Full text

in ihrem südlichen Teile von dem schiff; 
baren Fluß Tomja und seinen Nebenflüssen 
durchschnitten und umfaßt sechs Flözzüge, 
Die gesamte Mächtigkeit der Kohlenflöze 
erreicht 45,5 Faden bei einer allgemeinen 
Mächtigkeit der kohlenführenden Ablagerun: 
gen von etwa 3,500 Faden. Der Koeffizient 
der Kohlenführung beträgt somit für das 
Kusnetzker Becken 1,3 Prozent, d. h. das 
zehnfache des entsprechenden Koeffizienten 
für das Donezbecken. Für einzelne Flöz- 
züge erhöht sich der Prozentsatz der Koh: 
lenführung bis zu 1,8 Prozent und er: 
reicht in Kemerowsk sogar 16 Prozent. 
Nach den letzten Vorarbeiten belaufen 
sich die Gesamtvorräte an Förderkohle im 
Kusnetzker Becken auf etwa 150 Milliarden 
Pud; sie bilden die Hälfte der gegenwärs» 
tigen Vorräte der Russischen Sozialistischen 
Föderativen Sowjet-Republik und übersteis 
gen um 50 Prozent die Vorräte Englands. 
Die Hochwertigkeit der Kusnetzker 
Kohle (der Schwefelgehalt erreicht selten 
die Höhe von 0,5 Proz., der Prozentsatz des 
Aschegehalts ist unbedeutend und beträgt 
beispielsweise auf dem Bergwerk Koljtschu- 
ginsk 2,5—6 Proz.) sichert ihren Absatz 
und den steigenden Verbrauch mit der zu: 
nehmenden Entwicklung des Transport: 
wesens und der Industrie in Sibirien. 
Die Verkokungsfähigeit der Kohle ein: 
zelner Schichten, hauptsächlich der Flöz- 
gruppe Kemerowsk ermöglicht es, an die 
Frage eines Ausbaues der Produktion von 
metallurgischem Koks im —Kusnetzker 
Becken und seiner Ausfuhr nach dem 
Ural heranzutreten, wodurch neue Entwick: 
lungsbedingungen für die metallurgische 
Industrie im Ural geschaffen werden kön: 
nen. Die Unmöglichkeit, die Aufmerksam: 
keit und Energie vollständig auf den Plan 
eines wirtschaftlichen Zusammenschlusses 
des Ural mit dem Kusnetzker Becken zu 
konzentrieren, sowie der Mangel an Aus: 
rüstungsgegenständen verzögern die Ver: 
wirklichung dieses Projekts. 
Der Bau vollspuriger Zufuhrbahnen, zu: 
nächst von der Station Jurga bis zu den 
Bergwerken Koljtschugino und Kemerowo 
und in letzter Zeit bis zu Prokopjew, eröff- 
net neue Möglichkeiten für eine verstärkte 
Ausbeute der Kohle im südlichen Teile des 
Kusnetzker Beckens. Die Regelung der 
Schiffahrt längs dem Fluß Tomj und der 
Bau einiger neuer Eisenbahnzweige werden 
die Arbeiten in so wertvollen Bezirken wie 
dem Jerunokowski-Bezirk (längs dem Fluß 
Tomj) — 50 Werst von der Stadt Kusnetzk 
;ntfernt — mit 7 im Abbau befindlichen 
7özen und dem Afoninski-Bezirk mit 9 im 
\bbau befindlichen Flözen von 3—4 Faden 
Mächtigkeit usw. beleben. 
Die Entwicklung des südlichen Teils 
les Kusnetzker Beckens setzte erst 1914 
zn, Die im nördlichen Teile des Beckens 
jelegenen Gruben Ansherka und Ssud: 
;henka lieferten 1914 26 bezw. 23 Millionen 
7ud, wogegen die Gruben Koljtschugino 
ınd Kemerowo zusammen nur 3 Millionen 
>ud hergaben, 1918 betrug jedoch die Aus- 
yeute der südlichen Gruben bereits 12 Mil- 
ionen Pud bei ungefähr dem gleichen Um: 
ang der Arbeiten wie 1914 auf den Gru: 
»jgn Anshera und Ssudshenka. Der euro: 
»äische Krieg führte zu einer Stockung in 
ler Entwicklung des Kusnetzker Beckens, 
la 12 Millionen Pud Jahresausbeute das 
?rogramm für 1916 bildete, während für 1918 
lie Gewinnung von 40 Millionen Pud 
Steinkohle und die Erzeugung von 10 Millio- 
ıen Pud Koks vorgesehen waren. 
Die Heranziehung materieller Hilfs: 
‚uellen von außerhalb wird es möglich 
nachen, den hemmenden Einfluß des 
<rieges und des Zerfalls zu überwinden und 
lie Kohlengewinnung in vollem Umfange 
ıufzunehmen. Flöze von großer Mächtig- 
zeit, die in ganz geringer Tiefe lagern und 
;um Teil für den Tagebau geeignet sind 
so z. B. erfolgt gegenwärtig bereits beim 
)orfe Prokopjew die Kohlengewinnung im 
"agebau auf einem Flöz von 7 Faden Mäch: 
igkeit), gewährleisten eine rasche Entwick: 
ung der Arbeiten und die Tilgung der für 
lie Ausrüstung und die Mechanisierung der 
3etriebsarbeiten angelegten Werte. 
2. Die Erzlagerstätten Teljbesk, 80 Werst 
jüdlich von der Stadt Kusnetzk gelegen und 
jegenwärtig mit den bedeutendsten Gru- 
»)jen des Kusnetzker Beckens (Koljtschugino, 
7>rokopjewo u. a. m.) durch eine Vollbahn 
‚erbunden, deren südliche Strecke sich im 
jommer 1920 noch im Bau befand, ermög: 
ichten es, im Kusnetzker Becken ein be: 
leutendes Zentrum der Hüttenindustrie zu 
chaffen. 
Das Becken am Flusse Teljbes umfaßt 
ıeun verschiedene Lagerstätten, von denen 
ıur drei mehr oder minder genau erforscht 
ind. Durch die letzten in diesem Bezirk 
‚orgenommenen Arbeiten wurde festgestellt, 
jaß die tatsächlichen Erzvorräte 650 Millios 
ıen Pud betragen und die geschätzten 
iüich auf mehr als 900 Millionen Pud be: 
aufen. Es handelt sich um hochwertige
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.