Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

201 -- 
die Konfiskation des genommenen Guts gefallen lassen müssen. 
Folglich: sind Gesetze über das Prisenverfahren nicht gebotenes, 
sondern völkerrechtlich vorausgesetztes Landesrecht. Ferner: als 
„Kombattanten‘“ brauchen im Felde nur die Angehörigen des regu- 
lären Heeres und solche „Irreguläre‘“ behandelt zu werden, die in 
fester Organisation, unter verantwortlicher Führung und äusserlich 
als Kämpfer erkennbar auftreten.!) Folglich entsteht wiederum 
völkerrechtlich vorausgesetztes Recht, wenn der Staat bei gesetz- 
licher Organisation seiner bewaffneten Macht Formationen, wie 
Landwehr oder Landsturm dergestalt einrichtet, dass ihnen im 
Kriege die Stellung der Kombattanten eingeräumt werden muss; 
so wenn das deutsche Reichsgesetz vom 12. Februar 1875 be- 
stimmte, der Landsturm solle bei Verwendung gegen den Feind 
militärische, auf Schussweite erkennbare Abzeichen erhalten, 
regelmässig in besonderen Abtheilungen formirt werden und den 
Militärstrafgesetzen wie der Diseiplinarordnung‘ unterworfen 
sein.?) Die Beispiele werden, denke ich, genügen, um den 
1) Vergl. hierüber näher Lueder, HH IV S. 373. Es ist m. E. 
verkehrt, zu sagen, der Staat habe die Pflicht, sich nur solcher Truppen 
zu bedienen. Nein, er handelt nicht rechtswidrig, wenn er auch Freischärler 
ohne jene Organisation gegen den Feind schickt. Nur darf er sich nicht be- 
klagen, wenn dieser sie als Freibeuter betrachtet. 
2) $$ 4, 5. Die Motive zum Entwurf des Gesetzes (Drucks. d. Reichs- 
tags. 2. Leg.-Per. II. Sess. 1874/75. No. 14) sagen ganz korrekt: „An Stelle 
des ungeregelten Massenaufgebots soll eintretenden Falles die militärische 
Organisation des Landsturms und die Unterorduung desselben unter die 
Militärgesetze treten. Dadurch wird die Grundlage gewonnen, um dem Land- 
sturm .... völkerrechtlichen Schutz zu sichern. Das Aufgebot 
des Landsturms auf einer solchen Grundlage kann dem Gegner nicht das 
Recht oder auch nur den Vorwand zu Maassregeln geben, welche den 
Grundsätzen des Völkerrechtes nicht entsprechen“. S. auch Kriegsminister 
v, Kameke, Stenogr. Ber. d. Reichstags ebenda, I S. 37. (Dass die ent- 
sprechenden Bestimmungen in $ 23ff. des Reichsges. betr. Aenderungen der 
Wehrpflicht vom 11. Februar 1888 eine etwas andere Fassung erhielten. 
sollte nach Aussage der Motive — Drucks. d, Reichstags. 7. Leg.-Per. II. Sess. 
1887/88. No. 38 S. 16 — keine sachliche Aenderung bedeuten.) — Ebenso verdankte 
das ganz ähnliche Bundesges. betr. d. Landsturm der Schweizer Eidgenos- 
senschaft (s. namentlich Art. 1, 5 sowie die Ausführungsverordnung v. 5. Dez. 
1887, Art. 28) seine Entstehung einer Motion des Ständeraths v. 23. März 1885, 
welche den Bundesrath einlud, „eine Vorlage zu machen, in welcher Weise 
der nationalen Vertheidigung resp. dem Landsturm der Charakter und die 
Rechte von Kriegführenden gesichert werden sollen“. S. Blumer-Morel, 
41Q*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.