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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

248 
Die Herrschaft des Wortes“, 
nicht ausführen und auch in der Folge nur andeuten, daß uns in 
allen diesen Dingen auch nur das Wort an wesentliche Unterschiede 
glauben macht, und wieder nur das Wort zu grundsätzlichen Auf 
fassungen verleitet. 
Wie nun dieses eigentümliche Geschehen kein erlebtes ist, so wird 
auch um seinetwillen nie und nimmer aus dem Zuständlichen Gebilde 
ein Ich! Solche Zauberei bringt keine und noch so befugte Um 
formung unseres Denkens zuwege; um etwas anderes aber handelt es sich 
tatsächlich nicht. Nur die Mystik kann jenen Zauber träumen. Wohl 
aber bleibt unser Denken auch bei dieser Umformung mit dem Erleben 
in Einklang. Es greift nicht einfach mit jener kürzenden Willkür ein, 
die uns z. B. von dem „Erwachen der Idee des Weltfriedens“ reden 
läßt. Das Handeln im Bereiche dieser strömenden Einheiten stachelt 
selber dazu an, kraft seiner Zusammenhänge, erlebtes Geschehen so 
umzuformen. Und deshalb ist unser Geist abermals im guten Recht, 
wenn er noch über diesen Anreiz hinaus Form und Farbe in die Welt 
der Erlebungen bringt. So stellt sich uns auch jenes Geschehen als 
ein Handeln dar. Nach seinem Bezug auf dieses höhere Handeln 
erscheint das Zuständliche Gebilde als eine Abart von Person; sagen 
wir, es wird zur Oberperson. Die ist für das geläuterte Bewußtsein 
mit dem Gebilde, dem „Staate“ z. B., schlechthin Eines. Das ur 
wüchsige Denken redet etwas markiger vom „perfiden Albion“, oder 
vom „unaussprechlichen Türken“. Wenn hier persönliches Handeln 
im oberpersönlichen aufgeht, so bildet auch dieses wieder eine 
Einheit. Sie steht schon zwei Schritte vom Erlebten ab. Allein 
auch dem Geschehen im Verbände dieser Einheit sind Determinanten 
ureigen. Auch die Oberperson verrät Persönlichkeit; man kann 
ruhig von Individualität sprechen, wenn auch das Verhältnis dann noch 
befremdlicher wird. Aber es hängt ja, wie sofort erwähnt wird, das 
oberpersönliche Handeln an dem Gliederbau des Zuständlichen Gebildes. 
Das letztere ist selbst für unser verflachendes Denken um so eigenartiger 
gegliedert, je umspannender es ist. Ein „Staat“ z. B., der entspricht 
schon einer gehörigen Spannweite, die übrigens nicht an Köpfen zu 
zählen und nicht an Grenzen zu messen ist. Es handelt sich um 
gegliedertes Geschehen, und daher spricht auch der Reichtum 
der Gliederung mit. Nicht je „größer“, sondern je intensiver diese 
Gebilde sind, desto eigenartiger sind sie. Damit sind aber für das 
oberpersönliche Handeln sofort spezifische Determinanten gegeben- 
Dazu steuern z. B. auch die Individualitäten der Personen bei, & e 
gleichsam als Sachwalter des „höheren“ Handelns erscheinen. Auf ß er 
anderen Seite machen sich umgekehrt wieder die Übereinstimmungen
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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