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Leitfaden durch die Sozialpolitik

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Bibliographic data

Full text: Leitfaden durch die Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
83457490X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77841
Document type:
Monograph
Author:
Dühring, Eugen http://d-nb.info/gnd/118527797
Title:
Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus
Edition:
2., theilw. umgearb. Aufl.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Grieben
Year of publication:
1875
Scope:
1 Online-Ressource (XII, [1] Bl., 595 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leitfaden durch die Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents

Full text

S 
Sicherung des Arbeitsverhältniffes. 
jelnen Mut und Kraft verfagen.“ Charakteriftijdh für die Gewerk« 
jchaften ijt, daß fie Klaffenorganifationen find, deren Tätigkeit in 
erfter Linie in der Förderung der wirtfchaftlihen Intereffen ihrer 
Klaffe befteht. 
Die Art diefer Tätigkeit, d. h. die Mittel, mit denen fie ihr 
Ziel — nämli die Förderung ihrer wirt[Haftliden Interejjen, 
befonders die Derbefferung ihrer Lohn» und Arbeitsbedingungen — 
erreichen wollen, haben fig im Laufe der Entwicklung der Ges 
werkfchaften  vielfad} gewandelt. Anfänglidy wandten fie ihr In» 
tereije meift der Gründung von Unterjtüßungs- und Hilfs- 
kaffen zu. Die Hauptleijtungen an ihre Mitglieder beitanden 
um diefe Zeit in Darreidungen von Geld in den Fällen der Krank- 
heit, der Invalidität, des Alters und des Todes. Aus dem durdz 
bie regelmäßige Beitragszahlung vieler angejammelten Dereinss 
vermögen erhielt der einzelne im Salle der Not eine Unterftügung. 
3n diefem Stadium machten die Gewerkvereine wenigjtens nad) 
außen hin im wefentligen den Eindruk von Dereinen 3ZUr 
gegenfeitigen Derfidgerung mit dem Grundfjag: „Einer 
jür alle und ale für einen.” Ihr eigentlihes Wejen Ram dabei 
no& kaum zum Dorjdhein. Seit dem Inkrafttreten der Sozial- 
verfiherungsgefekgebung (vgl. II. Teil), durdz die die bisher von 
den Gewerkfhaften ausgeübte Tätigkeit in großem Maßfjtabe 
auf die Allgemeinheit überging, trat in Deutjdland das Kaffen» 
wejen als gewerkfjchaftlihes Unternehmen mehr und mehr in 
den Hintergrund, und die Gewerkfchaften wandten fid} ihrer 
Hauptaufgabe 3u, nämlidhh der £öfung der Srage, auf welde 
Weife die Ausfidhten des Arbeitnehmers bei AbjqIuß 
des Arbeitsvertrages am meiiten verbeffert werden 
könnten. 
Sie erkannten, daß es zur Erreidhung diefes Ziels in erfter 
Linie nötig fei, die Arbeitsmarktverhältniffje zuguniten 
der Arbeitnehmer zu beeinflujjen. Swei Mittel erfdhienen ihnen 
hierfür am geeignetjten: die Schaffung von Arbeitsnadhwei- 
jen und die Einrichtung einer Arbeitslofenunterjt üßg ung. 
Da auf der Grundlage des wirtjchaftliden Liberalismus der Preis 
der Ware „Arbeit“ genau wie alle anderen Preije von dem Ders 
hältnis zwijdhen Angebot und Nachfrage abhängig ijt, fo kam es 
den Gewerkjchaften zunädit darauf an, einer falfdhen Derteilung 
der zur Zeit arbeitslojen Arbeitskräfte auf die zur Seit offenen 
Stellen dadurd entgegenzuarbeiten, daß fie einen Ausgleid} zwi 
idhen den verfhiedenen Orten und den verfhiedenen Induitrie-
	        

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Grundlinien Unserer Handelspolitik. Verlag des Katholischen Volksbundes für Österreich, 1913.
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