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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
834582015
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77707
Document type:
Monograph
Title:
Régime des chambres de commerce
Place of publication:
Paris
Publisher:
Libr.-impr. réunies
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (390 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

Josiah Tshangana Gumede. 125 
kann der mit Füßen getretene und oftmals enttäuschte Neger mit dem weißen 
Manne, der für seine Arbeit hoch bezahlt wird, in Wettbewerb treten? Die 
Neger werden fast aller Menschenrechte beraubt. Nach den Bestimmungen 
des Eingeborenen-Land-Gesetzes, das über die Verteilung von Land ent- 
scheidet, erhielten 11/2 Millionen Europäer 260 Millionen Morgen Land, wäh- 
rend 51/, Millionen Eingeborenen nur 40 Millionen Morgen zugeteilt wurden. 
Eine weitere Eingeborenen- Vorlage, das „Aufruhr-Gesetz‘“, ist in Vor- 
bereitung, das jeder Agitation der Neger-Organisationen ein Ende bereiten 
will. Die Neger werden, ohne im Parlament vertreten zu sein, hoch besteuert. 
Der Unterricht der Eingeborenen ist den Missionaren — neben einigen 
unzureichenden Zugeständnissen der Regierung — anvertraut. Der Unter- 
richt der Europäer dagegen wird von der Regierung in die Hand genommen 
und von gut bezahlten Lehrkräften geleitet. 
Wenden wir uns nun der Landarbeit zu: Die Ansiedler (squatters), die 
den europäischen Bauern entsprechen, erhalten kleine Stücke Landes zur Be- 
bauung, die sie mit ihrer Arbeitskraft bezahlen. Einige Farmer bezahlen die 
Arbeit von erwachsenen Männern mit 20—30 sh. pro Monat, die von Frauen 
mit 10 sh., Mädchen mit 5 sh. und Knaben mit ı5 sh. Gewisse Farmer 
brauchen die Neger auf ihrer Farm überhaupt nicht zu entlohnen, sie haben 
billigere Sklavenarbeit zur Verfügung als die der leibeigenen Sklaven, die 
1834 emanzipiert wurden. Die Löhne in den Industriezentren betragen 2 sh. 
pro Tag, in den Städten 2—4 sh. Es ist nur zu offenbar, daß die Neger Süd- 
afrikas in Knechtschaft, Helotentum und wirtschaftlicher Versklavung leben. 
Ich habe bereits die traurige Geschichte unserer Unterdrückung in Süd- 
afrika durch den Imperialismus berichtet. Unser Land wurde uns durch ein 
Annektions-System entrissen, das gleichbedeutend mit Konfiskation war. 
Langalibalele büßte sein Land ein, weil er die jungen Männer seines Stammes 
nicht dazu überreden konnte, der Regierung die Gewehre abzuliefern, die 
sie an Stelle von Lohn von den Weißen, besonders den Diamant-Kompanien, 
erhalten hatten. König Chetshway von den Zulus verwirkte sein 
Königreich, weil die Kapitalisten und die imperialistische Regierung in 
ihm eine Gefahr für die Kolonien der Weißen erblickten. Nachdem er 
aber von dem mächtigen britischen Heere besiegt war, durfte er in sein Land 
zurückkehren und erhielt die Versicherung, daß die Briten nicht die Absicht 
hätten, Zululand zu annektieren, sondern daß es den Zulus bleiben würde. 
Zu unserem Entsetzen und unserer Enttäuschung mußten wir jedoch er- 
leben, wie die fruchtbarsten Landstriche des Zululandes von der Regierung 
als Farmen für Europäer abgetrennt wurden. Den Negern in dem Oranje- 
Freistaat blieb nur ein kleines Stück Land im Harrysmith-Distrikt, das unter 
dem Namen Witzeishoek bekannt ist. Auch die Eingeborenen-Gebiete, die 
unter der Protektion der britischen Regierung stehen, schweben in Gefahr, 
der Südafrikanischen Union ausgeliefert zu werden. Swaziland ist bereits
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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