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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

Full text: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
834623471
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30699
Document type:
Monograph
Author:
Holzer, Franz
Title:
General-Zoll-Tarif für die Ein- und Ausfuhr aller Waaren folgender europäischen Staaten: Oesterreich-Ungarn, Deutschland [usw.]
Place of publication:
Wien
Publisher:
Spielhagen & Schurich
Year of publication:
1884
Scope:
Online-Ressource
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums. 125 
Verbandsrechtsprechung mit der Rechtsprechung der Territorien 
nicht mehr vermieden. 
In den lokalen Zünften aber waren die Verfalls⸗ 
erscheinungen fast noch bedenklicher. In ihnen wurde nun fast 
überall die Zahl der Meister beschränkt und geschlossen, wurden 
die Meisterstücke künstlich und schwer gemacht; und wie die 
Zunftgenossen so jede Konkurrenz gegen die einmal Privi⸗ 
legierten auszuschließen bestrebt waren, so unterlag ihre wirt⸗ 
schaftliche Tatkraft in der Zunft der Bevormundung durch eine 
kleinliche Rechtspflege. Um 1725 haben die Schuhmacher zu 
Krossen einen Meister ausgeschlossen, weil er auf eines Scharf⸗ 
richters Pferd geritten, die zu Sommerfeld einen, weil er mit 
einem Scharfrichter getrunken, und ähnliche Fälle ließen sich zu 
Dutzenden aufzählen. 
Ja selbst die Gesellenverbände gingen seit dieser Zeit, seit 
Schluß des 16. und vor allem im 17. Jahrhundert, rückwärts. 
Die Meister duldeten um diese Zeit keine verheirateten Ge⸗ 
sellen mehr; darum überwogen in den Verbänden von nun 
ab die jugendlichen Elemente; und damit nahm Faulenzen 
und Pokulieren, Formalismus und kraftloser UÜbermut allent⸗ 
halben zu. Zugleich wurde die Gesellenschaft durch Wegfall 
der älteren Elemente einem immer freieren Zuge geneigt; die 
Wanderschaft wurde nicht mehr bloß zum Lernen benutzt; und 
gingen die Obrigkeiten gegen die Gesellen irgendwie vor, so 
oflegten diese alsbald den Ort ihres Aufenthalts zu verlassen, 
womöglich mit Pfeifen und Trompeten. Das alles führte dann 
dazu, daß die Rechtspflege an immer kleinere, immer mehr seß— 
hafte Ausschüsse überging und von diesen leichtsinnig und un— 
zerecht, auf Grund von Gerücht und Gerede, besorgt wurde. 
Es waren Zustände, die, einmal eingerissen, dadurch 
noch unleidlicher wurden, daß gegen Schluß des 17. Jahr⸗ 
hunderts und noch mehr in der ersten Hälfte des 18. Jahr⸗ 
hunderts die deutlichen Spuren eines gewissen Aufschwunges 
der handwerklichen Tätigkeit hervortraten: der neue, den Zeit— 
genossen unerhörte Friede brachte allmählich neue Bedürfnisse 
zur Reife, das Vermögen der Nation nahm, wenn auch lang—
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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