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Bankpolitik

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Bibliographic data

thumbs: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

I 
48. Am; und Rentabilität. 
215 
dingungen des Anlagekredits dar,- ein Unternehmen wird neues Kapital 
nicht emittieren, wenn die Bedingungen teurer sind als die Kreditbe- 
dingungen, von solchen Fällen abgesehen, wo eine Konsolidierung der 
Schulden als notwendig befunden wird. Ls ist jedoch sehr zu beachten, 
daß Anlagekredit nur in begrenztem Matz erlangbar ist. 
Kür die Uiindestforderungen des Besitzers von verfügbarem Kapital 
kommen zwei Momente in Betracht: Gb der Anleger mit eigenem 
oder fremdem Gelde arbeitet, und ob er im ersteren Fall die Wahl hat, 
außerhalb des organisierten Kapitalmarktes Anlagen vorzunehmen. 
1. Versicherungsgesellschaften müssen bei ihren Kapitalanlagen 
die Rechnungsgrundlage der Prämienreserve zuzüglich des Verwaltungs 
zuschlages jedenfalls erzielen, Kreditbanken mindestens die von ihnen 
auf dem Geldmarkt zu zahlenden Zinsen. 
2. ver Besitzer von Ligenkapitat ist wegen der Freiheit von Kurs 
verlusten geneigt, zu gleichen Bedingungen sein Sparkapital lieber dem 
Geldmarkt in Form von Bankguthaben zuzuwenden, wenn er dort glei 
chen Ertrag erzielt wie auf dem Rentenmarkt. Bei niedrigem Renten 
zins wird der Besitzer von Großkapital die Tendenz haben, Anlagen 
auf dem nicht organisierten Markt aufzusuchen. 
Ueberwiegt das Kapitalangebot so sehr, daß diejenigen größeren 
Kapitalisten, welche die Wahl haben, ihr Kapital bei für sie unzureichen 
den Bedingungen außerhalb des Effektenmarkts anzulegen, zur Deckung 
des Bedarfs nicht mehr benötigt werden, so hat der Rentenzinssatz die 
Tendenz sich der Vergütungsrate für Bankguthaben zu nähern. 
Der Zahresbedarf des Effektenmarktes wird bestimmt durch die 
Summe von Neuemissionen von Renten, Pfandbriefen, Obligationen 
und Aktien zuzüglich der Verkäufe bisheriger Effektenbesitzer, die den 
Erlös außerhalb des nationalen Effektenmarktes — dem nicht organi 
sierten Kapitalmarkt, dem Geldmarkt, oder im Ausland — anlegen. Das 
jährliche Angebot an Kapital wird durch das Ouantum der neu erzielten 
Einkünfte bestimmt, welche dem Effektenmarkt direkt zugeführt werden, 
den Zuflüssen vom unorganisierten Kapitalmarkt, vom Geldmarkt und 
vom Ausland. 
Nehmen wir an, dem Effektenmarkt eines Landes stünden in einem 
Jahr 750 Millionen M. zur Verfügung,' im Vorjahr standen vierprozent 
ige Renten im Durchschnitt auf 100 und von Aktien verlangte man eiüe 
Rentabilität von 6 %. Zm neuen Zahr kommen 700 Millionen M. Renten 
auf den Markt und ein Paket neuer Aktien, bei denen 15 Millionen M. 
Ertrag zu erwarten ist,' wird dieser letztere zu 6% kapitalisiert, so muß 
dafür ein Kapital von 15. m / 6 — 250Millionen M. bereitgestellt werden.
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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