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Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

Monograph

Identifikator:
834699508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-88487
Document type:
Monograph
Author:
Zauschner, E.
Title:
Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
Place of publication:
Wien
Publisher:
Beck
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (LVII, 525 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen
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  • Contents

Full text

40—43. Bestimmungen für ben Verkehr mit der Türkei. 
25 
Anmerkung Werden Waaren aus dem Auslande oder einem ZollauSfchluffe 
ohne die vorschriftsmäßig hiezu erhaltene Gestattung, ungeachtet dieselben von dem 
Verbote des Transports über die Zoltlmie auf Nebenwegen nicht ausgenommen sind, 
auf einem Nebenwege in das Zollgebiet gebracht, so wird diese Handlung, wenn sie 
nickt aeböria gerechtfertigt wird, rechtzeitig entdeckt worden ist und nicht isolirt da 
steht als Schleichhandelversuch in der Waareneinfuhr betrachtet. (§. 191 Gef. Stf. Ges.) 
Bei besonders beachtniswcrthcu Milderungsumständen kann eine derlei Hand 
lung auch als eine einfache Gefällsübertretnng nur mit einer Strafe von 2 fl. biö 
50 si. belegt werden. (§. 199 Gef. Stf. Ges.) 
c) Zeit des Abgehcns der Ladungen und der Amtshandlung. 
41. Die Ladungen haben pünctlich an den bei jedem Ansage- 
posten bestimmten Stunden an das Grenzzollamt abzugehen, ohne 
Rücksicht, ob bis zur bestimmten Stunde viele oder wenige Par 
teien oder Waaren vorgekommen sind. Es sollen an jedem Tage 
wenigstens vier Stunden bestimmt werden, in denen die Ladun 
gen von dem Ansaqeposten an das Zollamt abgehen. 
(§. 29 Z. O., §. 99 A. U., §. 35 A. 11.) 
Bei dem Ansageposten sind die Waaren zu allen Stunden des Tages 
mit Ausnahme der Mittagstunde in der Reihenfolge, wie sie eintrafen, in die 
Amtshandlung zu nehmen. 
Hievon sind jedoch ausgenommen : 
1. Gegenstände, welche die in der Nähe der Zolllinie wohnenden 
Parteien zum eigenen Gebrauche oder zu Markte einführen. 
Diese sind stets sogleich und ohne Rücksicht auf die Reihenfolge der 
Handelsgüter dem Zollverfahren zu unterziehen. 
2. Reisende, welche allenthalben bei Tag und Nacht stets ohne 
Verzug abzufertigen sind und deren Begleitung, wenn sie nothwendig 
wäre, unaufgehalten zu erfolgen hat. (§. 100 A. u., §. 36 A. U.) 
Í) Zurückgesendete Ansugescheinc. 
42. Die von dem Grenzzollamte zurückgelangten Ansagescheine bilden 
einen Beleg der monatlich abzuschließenden Ansageregister, daher sich der 
Ansageposten, wenn ein Ausageschein in angemessener Frist nicht zurückkommt, 
ohne Verzug mit dem Grenzzollamte in das Einvernehmen zu setzen hat. 
(§. 104 A. U., 8. 40 A. 11.) 
III. Bestimmungen für den Verkehr mit der Türkei. 
1 Samtälsvehandkung. 
43. Waaren, Personen und überhaupt alle Gegenstände, welche über 
die Grenze der Türkei hereinkommen, unterliegen erst dann dem zollamtlichen 
Verfahren, wenn die Manipulation der Contumazanstalt geendet und bei 
derselben den Vorschriften der Sanitätspolizei Genüge geleistet ist. (§. 386 A. u.) 
Die Sanitätsbeamten haben über alle Waaren, Gegenstände und 
Personen der Reihenfolge nach, wie sie in die Contumazanstalt eintreten, 
ein eigenes Protocol!, das Fedeprotocoll zu führen. (§. 389 A,u.)
	        

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Wege Zur Rationalisierung. [Frankf. Societäts-Dr.], 1927.
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