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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
835096955
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28834
Document type:
Monograph
Author:
Laveleye, Émile de
Title:
The Socialism of to-day
Place of publication:
London
Publisher:
Field & Tuer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (XLIV, 331 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

284 
Sweiundzwanzigstes Buch. 
wunderbarsten geträumt. Da offenbarte sich sichtbarlich der 
Alldämon der Geschichte. Da war noch nicht Staat und Kirche 
auseinandergerissen, da waren Gesetz und Sitte noch eins; 
und in sich innerlich ebenmäßig erschienen Mittel und Zweck, 
Anstrengung und Belohnung, Genuß und Arbeit: denn die 
Menschen dieser Zeiten waren vollendete Kunstwerke der 
Schöpfung. 
Diese Zeiten wieder zu erreichen oder sich ihnen wieder 
zu nähern — den Augenblick zu erfassen und zu erleben, da 
die „innere lebendige Notwendigkeit walten“ wuürde über alles, 
was Mensch heißt — die Welt des Geschehenden zu erleben als 
einen vollkommenen Ausdruck der Gesetze des göttlichen Uni⸗ 
versums — die Mär der Weltgeschichte enden zu sehen in der 
Verbrüderung aller: das war ein höchster Traum dieser Zeiten, 
der mit mildem Glanze Goethes Iphigenie wie Lessings Nathan 
wie die Schriften Herders durchleuchtet. 
Es ist, wie im Grunde die ganze sittliche Haltung der 
Empfindsamkeit, ein Zustand des Gemüts und Strebens, der 
schließlich nur zu leicht aus allem Konkreten hinaus ins Wesen⸗ 
lose, schemenhaft Unfaßliche führen und damit in Selbst⸗ 
vernichtung enden kann. Dies sind die Gefühle einer patho⸗ 
logischen Entwicklung, die Goethe in der Schilderung des 
jungen Werthers zum Ausdruck gebracht hat. Und meisterhaft 
hat Schiller diesen Zusammenhang in der Charakteristik Werthers 
dargelegt: „Ein Charakter, welcher mit glühender Empfindung 
ein Ideal umfaßt und die Wirklichkeit flieht, um nach einem 
wesenlosen Unendlichen zu ringen, der, was er in sich selbst 
unaufhörlich zerstört, unaufhörlich außer sich sucht, dem nur 
seine Träume das Reelle, seine Erfahrungen ewig nur 
Schranken sind, der endlich in seinem eigenen Dasein ewig 
nur Schranken sieht und auch diese noch einreißt, um zu der 
wahren Wirklichkeit durchzudringen, dieses gefährliche Extrem 
des sentimentalischen Charakters ist der Stoff eines Dichters 
geworden, in welchem die Natur getreuer und reiner, als in 
irgend einem anderen, wirkt. Mit glücklichem Instinkt ist alles, 
was dem sentimentalischen Charakter Nahrung gibt, im Werther
	        

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Entwicklungsbedingungen Und Aufgaben Der Modernen Wirtschaftstheorie. Kohlhammer, 1928.
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