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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

Contents: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
836084659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-28892
Document type:
Monograph
Author:
Ricardo, David
Title:
Oeuvres complètes
Place of publication:
Paris
Publisher:
Guillaumin
Year of publication:
1847
Scope:
1 Online-Ressource (XLVIII, 752 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

22 
III. Das Leben des Buddha. 
kära brachte ihm die acht Gegenstände, die der Mönch allein be 
sitzen darf: drei Kleider, einen Gürtel, den Betteltopf, ein Scher 
messer, eine Nadel und ein Sieb zum Filtrieren des Wassers. 
Der Wagenlenker wurde mit dem Rosse entlassen. Das Roß 
konnte aber die Trennung nicht ertragen. Sein Herz brach, und 
es wurde als Engel im Himmel wiedergeboren. Der Prinz war 
nun allein in der Einsamkeit. 
So der Buddha der Legende. Wenden wir uns nun wieder zu 
dem geschichtlichen Buddha zurück! Als er, angeekelt von den 
Lüsten der Welt, in die Heimatlosigkeit gegangen war, suchte er 
zunächst Lehrer, die ihm den Weg zur Erlösung weisen könnten. 
Zuerst ging er zu Alära Käläma (bei den nördlichen Buddhisten 
Arada oder ArädaKäläma genannt), dann püddaka Eäma- 
putta (bei den nördlichen Buddhisten Edraka Rämaputra 
oder Rudraka Rämaputra). Aber ihre Lehre befriedigte ihn 
nicht. Was sie ihm mitteilen konnten, hatte er bald gelernt. Alära 
bot ihm an, er solle mit ihm gemeinsam die Schule leiten; üddaka 
wollte ihm sogar die Leitung ganz abtreten. . Aber Buddha lehnte 
nach kurzer Zeit beides ab. Die beiden Lehrer sind historische 
Persönlichkeiten, und es ist für Buddha von größter Wichtigkeit 
gewesen, daß er gerade diese Männer zuerst zu Lehrern gehabt 
hat. Beide waren Anhänger der Yogaphilosophie, einer theistisch 
weitergebildeten Form des atheistischen Läipkll/asystems des K a p i 1 a, 
die uns in den Yogasütras des Patanjali fixiert vorliegt. Der 
Hauptunterschied beider Systeme, die fast alle Grundbegriffe ge 
meinsam haben, ist der, daß der Yoga, die Technik der Kontem 
plation und den Wert äußerer Hilfsmittel, wie strenge Askese, in 
den Vordergrund stellt und die Forderung eines streng sittlichen 
Lebens betont, während das Sämkhya ausschließlich die abstrakte 
Theorie der richtigen Erkenntnis hervorhebt. Buddha hat, wie 
wir sehen werden, aus beiden Systemen eine ganze Anzahl von 
Begriffen in seine Lehre hinübergenommen, sich auch nie ganz von 
seinen Lehrern getrennt, da er ihnen zuerst seine neugewonnene 
Erkenntnis mitteilen wollte. Mit den aus der Yogaphilosophie 
entnommenen Anschauungen hängen auch die nächsten Schritte zu 
sammen, die Buddha tat, nachdem er sich von seinen Lehrern ge 
trennt hatte. Er zog ruhelos im Lande Magadha umher, bis er 
zu dem Flecken Druvelä oder ürukilvä am Flusse Neranjarä 
oder Nairanjanä gelangte, dem heutigen Buddha Gaya, südlich 
von Patna. Die schöne, friedliche Lage des Ortes zog ihn so an,
	        

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Zollhandbuch Für Die Ausfuhr Nach Rußland 1906-1917. Deutsch-Russischer Verein, 1912.
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