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Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik

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Bibliographic data

Full text: Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik

Monograph

Identifikator:
845394444
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47716
Document type:
Monograph
Author:
Grotewold, Christian http://d-nb.info/gnd/133549372
Title:
Das Finanzsystem des deutschen Reiches in politischer und wirtschaftlicher Beziehung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Poeschel
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 150 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel I - Die das finanzverhältnis des Reichs zu den Bundesstaaten regelnden Verfassungsbestimmungen. Die Einrichtung des Etats
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik
  • Title page
  • Contents

Full text

Einleitung. 
Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts stand die Frage im Vordergrund des 
öffentlichen Interesses: was ist die Ursache für den drückenden Mangel an Arbeit und 
Verdienst, für die zeitweise — z. B. schon in den 40er Jahren wiederholt eingetretene 
— Geschäftsstockung und die Verarmung, namentlich der süddeutschen Bevölkerung? 
Cine der Ursachen lag darin, daß, im Gegensatz zu anderen Staaten, vor allem 
in bezug auf die Zoll-, Transport- und Verkehrspolitik, dann aber auch in bezug auf 
die Bankorganisation, das Maß- und Gewichtswesen, den Münzumlauf, das Patent 
recht u. s. f. eine einheitliche und kraftvolle Regelung durch die politische Zersplitterung 
ausgeschlossen war, und die Mängel durch die verschiedenartige Handhabung in den 
einzelnen Bundesstaaten in ihrer Schwere noch potenziert wurden. Cs liegt im 
Wesen und der fortschreitenden Jnternationalisierung der heutigen Verkehrs- und 
Wirtschaftsverhältnisse begründet,, daß ihre staatliche Regelung, insbesondere z. B. 
des Eisenbahn-, Post- und Telegraphemvesens, des Patentwesens, des Arbeiterschutzes, 
itu'x' im Großb etriebe möglich ist. In den Kleinstaaten tonnte die Regierung 
ungeachtet des besten Willens nichts Besseres leisten und ihre Fürsorge dem über die 
Staatsgrenzen hinausreichenden Bedürfnis nur in beschränktem Maße entsprechen. 
Wie in Oesterreich, -hielt man auch in Süddeutschland lange hartnäckig an 
der Ansicht fest, das Land sei nur für den Ackerbau, nicht für das Gewerbe ge 
schaffen. Nun waren aber inzwischen die Leinwand- und Baumwollspinnereien und 
-Webereien, die Glas- und Papierfabriken, die Werkstätten für Edel- und Unedel 
metall,varen unter dem Druck der Konkurrenz zum Großbetrieb iibergegangen. Ein 
Teil der zünftigen Gewerbe hatte sich aus den Schranken der Zunft herausgearbeitet. 
Wo solche noch bestanden, waren sie nicht imstande, die von außen hereindringenden 
Gewebe, Maschinen und sonstigen Erzeugnisse fernzuhalten. 
In den fünfziger Jahren machte die Einstellung von Dampf- und Arbeits 
maschinen Fortschritte. Während z. B. Süddeutschland 1840 erst einige wenige 
Dampfmaschinen aufwies, zählte man hier zwei Jahrzehnte später schon viele tausend 
Pferdekräfte. Diese Fortschritte bewirkten eine allmühlige Umgestaltung aller wirt 
schaftlichen Verhältnisse und machten eine Neuregelung der auf der Zunftorganisation 
beruhenden gesetzlichen Grundlagen des Erwerbslebens notwendig.
	        

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The Stock Market Crash - and After. Macmillan, 1930.
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