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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
861748913
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-91908
Document type:
Monograph
Author:
Huber, Franz http://d-nb.info/gnd/117535699
Title:
Der gesetzgeberische Ausbau des Deutschen Reiches und seine Wirtschaftlichkeitspolitik
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Krais
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (79 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

schärfte Aufsicht das physische Arbeitstempo zu beschleunigen, die 
Arbeitsquantität zu steigern und damit maximale Leistungen aus 
dem Arbeiter herauszupressen. 
Der Betriebsaufsichtsbeamte mit der Stoppuhr in der Hand, also 
der „Taylorist‘“, wie ihn sich die deutsche Betriebs- und Arbeits- 
wissenschaft vorstellt, ist heute in den Vereinigten Staaten so gut 
wie völlig verschwunden. Die Entwicklung der Betriebspraxis hat 
zu ganz anderen praktischen Methoden der Produktivität geführt, 
als unsere in Systematik, Prinzipien und Formeln verliebte Be- 
triebswissenschaft meint. 
Selbstverständlich soll mit diesen Feststellungen nicht aus- 
gedrückt werden, dass es auch in Amerika den Typ des Unter- 
hehmers und der Betriebe noch gibt, der durch Erzwingung 
maximaler Arbeitseffekte, durch das Antreiben zu quantitativen 
Rekorden seine Gewinne zu steigern versucht. Es gibt auch in 
den Vereinigten Staaten den Unternehmer, der neben seine Arbeiter 
den Kolonnenschieber, den Mann, der „schuftet“ stellt, um auf diese 
Art bei seinen Arbeitern höchste quantitative Intensität zu er- 
zwingen. Ebenso findet man noch das Prinzip der bestimmten 
Pflichtmindestleistungen, die der Arbeiter erreichen muss, wenn er 
seinen Arbeitsplatz behalten will. Diese Tatsachen sind in den Ver- 
einigten Staaten also ebenso anzutreffen wie in Deutschland. 
Das gleiche ist es mit den Klagen darüber, dass der Klempner 
bei der Hausreparatur „zu lange geblieben“ sei, dass „schneller 
gearbeitet“ werden müsse, dass überflüssige Zeit durch das Nach- 
holen vergessener Werkzeuge verlorengegangen sei, USW. 
Alle diese Tatbestände sind ja nicht das entscheidende. Für die 
Beurteilung der physischen Intensität der Arbeit sind die Tatsachen 
des Arbeitstempos ausschlaggebend, die sich in den grossen, den 
Massenindustrien finden. Dazu ist festzustellen, dass heute in den 
Vereinigten Staaten nach den ursprünglichen, häufig missverstande- 
nerweise so genannten Taylormethoden, die die Quantitäts- 
Steigerung durch physische Intensivierung der Arbeit erreichen 
Wollten, nicht mehr 100000 Arbeiter tätig sind. Diese Zahl 
ist nicht von uns geschätzt, sondern stammt aus Angaben der 
amerikanischen Taylorleute. Die Zahl ist also eher zu hoch als zu 
niedrig gegriffen. 
Die Vorstehenden Tatsachen und Beobachtungen ergeben zu- 
SAMMENSEfasst, dass dort, wo für Tempovergleiche (physische 
Intensität) der Arbeit in deutschen und in amerikanischen Betrieben 
die gleiche Ausgangsbasis vorhanden ist, ein Unterschied im 
Arbeitstempo nicht teststellbar ist. In diesen Fällen ist auch der 
Leistungseffekt nicht höher als bei uns in Deutschland. Dort, wo 
der Leistungseffekt des Betriebes im Vergleich zu verwandten 
deutschen Unternehmungen höher ist, beruht er nicht auf grösserer 
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Oekonomik Der Transformationsperiode. Verlag der Kommunistischen Internationale, 1922.
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