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Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07

Monograph

Identifikator:
862226767
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44950
Document type:
Monograph
Author:
Hochstetter, Franz http://d-nb.info/gnd/1018825304
Title:
Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftlichen und politischen Motive für die Abschaffung des britischen Sklavenhandels im Jahre 1806/07
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung

Full text

r 
106 XXV 1. 
Darum machte sie auf Trinidad die Vergebung von Land von 
der Bedingung abhängig, dafs die Kultivierung nicht von 
frisch importierten Negern ausgeführt würde. Dem 
afrikanischen Sklavenhandel dorthin war damit der Anreiz 
genommen, wennschon er erlaubt blieb. 
Die Wirkung dieser Einfuhrerschwerung war nicht die 
erwünschte. Der Import in die neuerworbenen Gebiete hörte 
nicht auf, wie folgende Tabelle (Southey III, S. 249) bekundet, 
die sich auf die Sklavenbevölkerung im Durchschnitt der 
beiden letzten Jahre des englischen Negerhandels bezieht. 
Zahl der 
Neger-Importe 
Zahl der* 
Neger-Exporte 
Nach Jamaika . 
„ Barbadoes . 
„ Antigua . 
„ Grenada . 
„ St. Vincent 
„ Bahamas . 
Trinidad . 
„ Eroberte Gebiete 
Totaler Sklavenhandel 
7662 
1050 
436 
1037 
1540 
2523 
4616 
7114 
28355 
2402 
28 
100 
2 
2230 
33 
5212 
Den gröfsten Import hatten also die eroberten Inseln ! 
In ziemlichem Abstande folgte Jamaica, auf welchem nach 
Abzug der Rückexporte nur 5260 Sklaven verblieben. Un 
mittelbar dahinter folgte Trinidad, während die übrigen 
britischen Inseln mit geringen Zahlen am Import beteiligt 
waren. Die Bahamainseln können nur als Umschlagsplätze 
in Betracht kommen, da fast sämtliche Neger das Land wieder 
verliefsen. Insgesamt gingen von_J^^= 23 143 nach Britisch- 
Westindien eingeführten Sklaven 11700, d. h. über die Hälfte, 
nach Trinidad oder in die eroberten Inseln ! Das bedeutete, 
dafs der Sklavenhandel, soweit er damals noch bestand, mehr 
zum Nachteil als zum Vorteil der älteren Kolonien geführt 
wurde ! 
Dies Verhältnis gestaltete sich noch bedenklicher, wenn 
man die Qualität der in die verschiedenen Gebiete importierten 
Sklaven berücksichtigt. Ein sehr erheblicher Teil der in die 
neuen Kolonien geleiteten Importe bestand aus arbeitskundigen, 
akklimatisierten, friedfertigen „seasoned“ Negern, die aus den 
benachbarten älteren Inseln herbeigeschafft waren. Dem 
Spekulanten, der auf Trinidad neues Land kultivieren wollte, 
war es ja durch die Verfügung von 1802 verwehrt, direkt aus 
Afrika zu diesem Zwecke seinen Bedarf zu beziehen. Aufserdem 
verhinderte ihn hieran der Umstand, dafs zur Anlage neuer Plan 
tagen frisch aus Afrika importierte Halbwilde allein schlechter 
dings nicht zu gebrauchen waren, sondern mit „seasoned“
	        

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Rapport Sur La Journée de Huit Heures Ou La Semaine de Quarante-Huit Heures. Harrison & Sons, 1919.
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