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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

Monograph

Identifikator:
865635560
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-96645
Document type:
Monograph
Author:
Sarraut, Maurice
Title:
Le problème de la marine marchande
Place of publication:
Paris
Publisher:
Berger-Levrault & Cie.
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre VII - La chantiers de la tyne et de la wear
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Minargent 
279 
Mineralwässer 
-j- 52,53°, doch zeigt der M. in hohem Grade 
die Eigenschaft der Birotation, indem die Drehung 
gleich nach der Lösung 'wesentlich größer ist und 
erst nach 24 Stunden oder nach dem Aufkochen 
die normale Höhe erreicht. In chemischer Hin 
sicht ist der M. als eine Biose, nämlich als eine 
Verbindung von Galaktose und Dextrose anzu 
sprechen. Beim Erhitzen mit verdünnten Säuren 
zerfällt er in seine Einzelbestandteile, redu 
ziert aber Fehlingsche Lösung auch für sich 
allein. Mit Hefe vergärt M. nicht, geht aber mit 
dem Bacillus acidi lactici leicht in Milchsäure 
gärung und mit den Kumys- und Kefirfermen 
ten in alkoholische Gärung über. Zur Quanti 
tativen Bestimmung bedient man sich der Re 
duktion Fehlingscher Lösung und der Polari 
sation. Der M. findet in der Pharmazie viel 
fache Anwendung zur Herstellung von Medika 
menten, seine Hauptbedeutung liegt aber in 
dem Verbrauche zur Versüßung der Säuglings 
milch. Zu letzterem Zwecke muß er natürlich 
möglichst rein und frei von Milchbestandteilen, 
Dextrin oder Rohrzucker sein. Zur Prüfung auf 
Reinheit behandelt man 15 g M. eine halbe 
Stunde lang mit 50 ccm verdünntem Weingeist, 
in welchem er unlöslich ist, und versetzt das 
Filtrat mit absolutem Alkohol. Eine hierbei 
auftretende Trübung deutet auf Rohrzucker oder 
Dextrin hin. Zur schnellen Vorprüfung .auf 
Rohrzucker, das Hauptverfälschungsmittel, ver 
stäubt man die feingepulverte Masse auf konz. 
Schwefelsäure, wobei M. fünf Minuten lang un 
verändert bleibt, Rohrzucker aber schwarz ge 
färbt wird. Weiteren Aufschluß gewährt das. 
Erhitzen mit wasserfreier Oxalsäure im Wasser 
bade, wobei schon 5 % Rohrzucker enthaltende 
Mischungen nach fünf Minuten völlig schwarz 
werden, ferner das Verhalten gegen Resorzin, 
Sesamöl und Ammoniummolybdat. 
Minargent (Halbsilber), eine in Frankreich 
aufgekommene Art Neusilber, die dem Silber 
in Hämmerbarkeit, Farbe und Glanz sehr nahe 
kommt, aber länger glänzend bleibt, enthält auf 
looTeile Kupfer 70 Teile Nickel, 5 Teile Wolfram 
oder Antimon und 1 Teil Aluminium, 
Mindjak Tangkawang, ein Pflanzenfett, das 
durch Auskochen der Samen eines auf Borneo 
wachsenden Baumes, Diploknema sebifera, 
gewonnen und von Bandjermassing aus in den 
Handel gebracht wird, ist zur Seifenfabrikation 
geeignet. 
Mineralgrün nennt man verschiedene kupfer- 
oder kupfer- und arsenikhaltige Grünfarben (s. 
Berggrün, Kupferfarben, Schweinfurter- 
grün). Als giftfreie Mineralgrüne werden 
die Kobalt-Zinkgrüne bezeichnet, obgleich sie 
Wegen ihres Zinkgehaltes auch nicht ganz un 
schädlich sind. Grüner Ultramarin ist da 
gegen ein unschädliches M. 
Mineralöle. Unter diesem Namen versteht 
nran sowohl die in der Erde natürlich vorkom 
menden Flüssigkeiten, Erd- oder Steinöl, Pe 
troleum, Naphtha, als im weiteren Sinne 
auch die durch Destillation von Stein- und 
Braunkohlen, Bergteer und bitum. Schiefer ge 
wonnenen öligen und flüchtigen Gemenge von 
Kohlenwasserstoffen (künstliche M.). In der 
Industrie werden jetzt hauptsächlich die als 
Schmiermittel benutzten höher siedenden Rück 
stände der Petroleumdestillation als M. be 
zeichnet. Das weitere siehe bei Petroleum und 
Photogen. 
Mineralsäuren, im allgemeinen gleichbedeu 
tend mit anorganischen Säuren, d.h.solchen, 
die nicht aus dem Pflanzen- oder Tierreiche, 
sondern aus der unorganischen Natur stammen. 
Im Eisenbahnverkehr und in der Industrie um 
faßt dieser Begriff nur die Schwefel-, Salz- und 
Salpetersäure, für die als stark saure und zer 
störende Flüssigkeiten besondere Vorschriften 
hinsichtlich der Verpackung bestehen (s. diese 
Säuren). 
Mineralwässer (lat.Aquae minerales, frz. Eaux 
mipörales oder auch Eaux schlechthin, engl. 
Mineral waters) nennt man solche zu Trink- oder 
Badekuren benutzte heilkräftige Quellwässer, die 
sich entweder durch einen hohen Gehalt an 
gelösten festen oder gasförmigen Bestandteilen 
auszeichnen oder gewisse seltener vorkommende 
Stoffe enthalten, oder deren Temperatur höher 
liegt als die mittlere Temperatur ihrer Um 
gebung. Von den letzteren, den sog. Akro- 
thermen, abgesehen, unterscheidet man im all 
gemeinen folgende Gruppen; r. Säuerlinge 
enthalten als wesentlichen Bestandteil nur freie 
Kohlensäure, welche ihnen den angenehm säuer 
lich prickelnden Geruch verleiht, und bisweilen 
geringe Mengen von Kalk und Magnesia in 
Form der Bikarbonate. Von bekannteren M. 
gehören hierhin: das Marienbader, Reinerzer 
und Wildunger Wasser. 2. Eisen- oder Stahl 
wässer sind meist reich an Kohlensäure, in 
welcher etwas kohlensaures Eisenoxydul gelöst 
ist, und werden daher auch als Eisensäuer 
linge bezeichnet, wie das Wasser einiger Quellen 
in Liebenstein, Schwalbach, Pyrmont und Ku- 
dowa. Oder sie enthalten das Eisen in Form 
des Sulfates (Vitriolquellen). Eine beson 
dere Stellung nehmen die arsenhaltigen 
Vitriolwässer von Leviko und Roncegno ein. 
3. Sch wefel wässer zeigen einen deutlichen 
Geruch nach Schwefelwasserstoff, obgleich die 
ses Gas oft nur in geringer Menge vorhanden 
ist. Daneben enthalten sie meist Kohlensäure 
und Salze. Berühmte Schwefelquellen sind in 
Nenndorf, Lenk. Teplitz. 4. Alkalische Wässer 
schmecken infolge ihres Gehaltes au kohlen 
saurem Natron meist schwach laugenhaft und 
sind je nach ihrem Gehalte an anderen Salzen 
in mannigfache Unterabteilungen getrennt. Ver 
treter der alkalischen Wässer finden sich in 
Fachingen, Passug bei Chur, Vichy, Bilin, Gieß 
hübel, Selters, Elster und Karlsbad. 5. Salz- 
wässer oder Solen enthalten vorwiegend Koch 
salz und 6. Bitterwässer schwefelsaure Mag 
nesia. Als Mindestgehalt an gelösten festen 
Stoffen ist 1 g, an freier Kohlensäure 0,25 g in 
1 kg zu fordern. Für die seltener vorkommenden 
Stoffe hat Grünhut folgende Mindestwerte vor 
geschlagen: Lithium, Jod, metaarsenige Säure, 
(HAsQ 2 ), Gesamtschwefel je 1 mg; Arsensäure 
(HAsQ 4 ) 1,3 mg, Fluor 2 mg, Barium, Brom, 
Metaborsäure (HBG 2 ) je 5 mg, Strontium, Eisen 
je 10 mg, Radiumemanation 3,5 Macheeinheiten, 
— Als „rein natürliches M.“ darf nur 
solches bezeichnet werden, das keiner willkür 
lichen Veränderung unterzogen wurde. Zusatz 
von Kohlensäure und Enteisenung muß deutlich
	        

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Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
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