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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Monograph

Identifikator:
865635560
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-96645
Document type:
Monograph
Author:
Sarraut, Maurice
Title:
Le problème de la marine marchande
Place of publication:
Paris
Publisher:
Berger-Levrault & Cie.
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre VIII - La question ouvriére
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

414 Einundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
Selbständigkeit der Amtseinnahme nicht zur Verselbständigung 
auch der Verwaltungstätigkeit und damit zur Auflösung des 
Staatswesens führen: so ist klar, daß das System, zumal bei 
den schlechten Verkehrsverbindungen der Zeit, nur für einen 
räumlich engerbegrenzten Staat vorteilhaft, ja auf die Dauer 
durchführbar war. 
Das deutsche Reich des 10. bis 183. Jahrhunderts aber 
war kein kleiner Staat und konnte das nicht sein als 
Basis universalstaatlicher Ansprüche. Und so trat das Un— 
vermeidliche ein. Auf die Dauer weit mehr und entschiedener 
als in anderen Staaten Europas führte das Lehnswesen zur 
Anarchie und aus ihr, bei der zunehmenden Ohnmacht der 
Kaiser, weiter zur keimhaften Gründung von Kleinstaaten. Und 
da das zu einer Zeit geschah, in der sich, im Aufkommen erster 
Formen der Geldwirtschaft, neben die Territorien die größeren 
Städte als nicht minder selbständige politische Körper stellten: 
so wuchs die Summe dieser teils monarchischen, teils republi⸗— 
kanischen Kleingebilde über den alten Verfassungsbestand des 
Reiches hinaus: die Gefahr entstand, daß die Idee des Uni— 
versalreichs eben in den Zeiten ihres Verfalls noch aus früherer 
Kraft her nachwirkend die Bildung eines wahren National⸗ 
staates verhindern werde. 
Und in diesem Momente, im 16. Jahrhundert, trugen die 
Ergebnisse anderer, nicht minder wichtigerer Entwicklungen 
dazu bei, diese Gefahr auch noch dringlicher zu gestalten. 
Die seelische Haltung der Staatsmänner des früheren 
Mittelalters hatte noch lange viel von dem Charakter beibehalten, 
der soeben für die Zeit der ausgehenden Urzeit geschildert worden 
ist. Bei den Personen, die sich über die gemeine Gebunden⸗ 
heit des Seelenlebens in Genossenschaft und Geschlecht er— 
hoben, war das Ergebnis ihrer Sonderstellung keineswegs eine 
zuverlässige Lenksamkeit der Willenskraft und eine bewußte 
Selbstsicherheit des Charakters. Trotz allem doch Kinder ihrer 
Zeit verfielen sie vielnehr mit wenigen Ausnahmen, nicht 
mehr durch die äußeren Gewalten der Kultur ihrer Zeit ge— 
bändigt, in Willkür; und impulsiv, wie ihr Charakter, war
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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