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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
866692347
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-93845
Document type:
Monograph
Author:
Raeder, Anton Henrik http://d-nb.info/gnd/115767741X
Title:
L' arbitrage international chez les Hellenes
Place of publication:
Kristiania
Publisher:
Aschehoug [u.a.]
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (322 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

in ihrer schöpferischen Gegensätzlich- 
keit und untrennbaren Einheit auf. Der ur- 
sprüngliche Individualismus geht mit dem guten kollek- 
tivistischen Gepäck wahrhaft nationaler und sozialer Ver- 
antwortung ‚einher, während immer verkannt‘ wird, daß der 
kollektivistische Gedanke im Sozialismus sich nur an den 
kräftigen Stützen eines gesunden Individualismus aufrecht- 
erhält. Auf den neuen, rein kollektivistischen 
Menschen, auf den“ sozialistischen Men- 
Schen, warten wir noch.‘ Wir werden auf ihn bis in alle 
Ewigkeit warten. 
Der demokratische Gedanke im Staats- und 
Wirtschaiftsleben. 
Von Prof. M. Wundt. Jena, 
Jede Staatsform hat das Bestreben, sich über die ihr 
eingeordneten Verbände und Körperschaften auszudehnen 
und sie nach ihrem Vorbilde zu gestalten. Es kommt darin 
die überragende Bedeutung des Staates für das mensch- 
liche Gemeinschaftsleben zum Ausdruck. indem keine ihm 
eingeordnete Lebensform sich seiner Einwirkung entziehen 
kann und jede, wenn auch rascher oder langsamer, mehr 
oder weniger, die jeweilige Gestalt des Staates an sich 
nehmen wird, Das haben wir ja deutlich in den seit der 
Revolution verflossenen Jahren bemerken können; 
die demokratische Staatsform setzte sich allmählich 
auch auf allen andern Lebensgebieten durch, 
und sie bestimmt heute nicht nur die dem Staate einge- 
gliederten, kleineren politischen Gebilde, wie Länder und 
Gemeinden, die ja von dem staatlichen Willen selbst ent- 
scheidend in ihrem Aufbau bestimmt werden, sondern auch 
solche Lebensformen, die an sich, wie man meinen sollte, 
sich unabhängig vom staatlichen Willen entwickeln könn- 
ten und die trotzdem mehr und mehr dem Vorbilde des 
Staates sich anpassen und dessen Einrichtungen nach- 
ahmen, obwohl diese ihren Bedürfnissen vielleicht noch 
weniger entsprechen. Besonders deutlich ist dies auf den 
Gebieten der Wirtschaft und des geistigen Lebens. Beide 
stehen ohne Zweifel unter zum Teil. völlig andern Be- 
dingungen als der Staat. Es ist deshalb in keiner Weise 
gesagt, daß selbst eine für den Staat günstige Form sich 
auch in ihrem Bereiche bewähren müsse, Und trotzdem 
erweist sich der Einfluß des Staates als so stark, daß auch 
sie, teilweise unter starker Verkennung ihres eigentlichen 
Lebensgehaltes, sich den politischen Einrichtungen anpassen, 
Das muß sich natürlich um so ungünstiger auswirken, wenn 
die Staatsform in ihrem Werte so umstritten ist wie die 
demokratische, 
Man kann dies Verhältnis aber auch noch von einer 
andern Seite ansehen. Indem die Staatsform auch auf ver- 
schiedene andere, an sich von ihr unabhängige Gebiete 
{4
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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