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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

Full text: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
867134585
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-46150
Document type:
Monograph
Author:
Stefani, Alberto de'
Title:
L' ofelimità del denaro
Place of publication:
Venezia
Publisher:
Ferrari
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (S. 618-638)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

252 
der Wirtschaft, wenn wir sie vom Standpunkt einer verstehenden 
Nationalökonomie aus erheben. Es ist die. Frage aller Kulturwissen- 
schaften und aller Geschichte: ob sie, wenn man sie aus den Schlingen 
der Naturwissenschaft befreit, unweigerlich zu dem Allheilmittel der 
„Schöpferischen Intuition“ greifen, das heißt dem Irrationalismus 
anheimfallen oder zur Metaphysik werden müssen 121,- 
Zweifellos gibt es nun einen Weg, um zur Einsicht von Gesetz- 
mäßigkeit und Gesetzen im Sinne notwendigen Seins und Geschehens 
auch in unserem Kulturgebiet zu gelangen, der an der Metaphysik 
vorbeiführt. Wir brauchen uns, um ihn zu finden, nur auf die Tat- 
sache zu besinnen, daß wir auch im Bereiche der wissenschaftlichen 
Erkenntnis „notwendige“ Wahrheiten besitzen. Es sind die schon 
Aristoteles bekannten Verites de raison Leibnizens, das heißt 
aber nichts anderes als die Einsichten a priori. Es ist eines der 
Verdienste Husser]ls, daß er den Schutt weggeräumt hat, unter dem 
diese Erkenntnis Leibnizens begraben gelegen hat. Er macht fol- 
gende abschließende Bemerkungen zu diesem Problemi1t?: „Dem 
fundamentalen objektiv-idealen Unterschied zwischen Gesetz und 
Tatsache entspricht unweigerlich ein subjektiver in der Weise des 
Erlebens. Hätten wir nie das Bewußtsein der Rationalität, des Apo- 
diktischen erlebt in seiner charakteristischen Unterschiedenheit vom 
Bewußtsein der Tatsächlichkeit, so hätten wir gar nicht den Begriff 
von Gesetz, wir wären unfähig zu unterscheiden: ‚Gesetz von. Tat- 
sache; generelle (ideale, gesetzliche) Allgemeinheit von universeller 
(tatsächlicher, zufälliger) Allgemeinheit, notwendige (das heißt 
wiederum gesetzliche, generelle) Folge von tatsächlicher (zufälliger, 
universeller) Folge... Leibnizens Verit&s de raison sind nichts 
anderes als die Gesetze, und zwar im strengen und reinen Sinne der 
idealen Wahrheiten, die ‚rein in den Begriffen gründen‘, die uns 
gegeben und von uns erkannt sind in apodiktisch evidenten, reinen 
Allgemeinheiten, Leibnizens Vörites de fait sind individuelle Wahr- 
heiten, es ist die Sphäre der Sätze, welche über alle übrige Existenz 
aussagen, mögen sie für uns auch die Form allgemeiner Sätze haben, 
wie: ‚alle Südländer sind heißblütig‘.“ 
721 Siehe die treffenden Bemerkungen bei A. Liebert, a. a. O. S. 48£. 
32 Husserl, Logische Untersuchungen 12, 135f£.
	        

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Binnengrosshandel. Beuth-Vertrieb GmbH, 1960.
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