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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
870039539
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-736
Document type:
Monograph
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Engels, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118530380
Title:
Das kommunistische Manifest
Edition:
Sechste autorisierte deutsche Ausgabe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke)
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

5 
Ich habe das schon oft ausgesprochen; eS ist aber gerade jetzt nöthig, 
daß es auch vor dem Manifest selbst steht. 
London, 28. Juni 1883. F. Engels. 
III. 
Seit Vorstehendes geschrieben, ist wieder eine neue deutsche Auflage 
des Manifestes nöthig geworden, und es hat sich auch allerlei mit dem 
Manifest zugetragen, das hier zu erwähnen ist. 
Eine zweite russische Uebersetzung — von Vera Sassulitsch — erschien 
1882 in Genf; die Vorrede dazu wurde von Marx und mir verfaßt. 
Leider ist mir das deutsche Originalmanuskript abhanden gekommen, ich 
muß also aus dem Russischen zurückübersetzen, wodurch die Arbeit keines 
wegs gewinnt. Sie lautet: 
„Die erste russische Ausgabe des „Manifests der Kommunistischen 
Partei", in Bakunin's Uebersetzung, erschien Anfangs der sechziger Jahre 
in der Druckerei des „Kolokol". Damals hatte eine russische Ausgabe 
dieser Schrift für den Westen höchstens die Bedeutung eines literarischen 
Kuriosums. Heute ist eine solche Auffassung nicht mehr möglich. Einen 
wie beschränkten Umfang das Verbreitungsgebiet der proletarischen Be 
wegung hatte, zur Zeit der ersten Veröffentlichung des Manifests 
(Januar 1848), zeigt am besten das letzte Kapitel: „Stellung der Kom 
munisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien". Hier fehlen 
vor allen Rußland und die Vereinigten Staaten. Es war die Zeit, 
wo Rußland die letzte große Reserve der europäischen Reaktion bildete, 
und wo die Auswanderung nach den Vereinigten Staaten die über 
schüssigen Kräfte des europäischen Proletariats absorbirte. Beide Länder 
versorgten Europa mit Rohstoff und dienten gleichzeitig als Märkte für 
den Absatz seiner Jndnstrieprodukte. Beide erschienen also, in dieser 
oder jener Weise, als Stützen der europäischen gesellschaftlichen Ordnung. 
„Wie hat sich das alles heute geändert! Grade die europäische 
Auswanderung hat die kolossale Entwicklung des nordamerikanischen 
Ackerbaus ermöglicht, die durch ihre Konkurrenz das große wie das 
kleine Grundeigenthnm in Europa in seinen Grundfesten erschüttert. 
Sie hat zugleich dm Vereinigten Staaten die Möglichkeit gegeben, an 
die Ausbeutung ihrer reichhaltigen industriellen Hülfsquellen zu gehn, 
und zwar mit solcher Energie und auf solchem Maßstab, daß dies in 
kurzer Zeit dem industriellen Monopol des europäischen Westens ein 
Ende machen muß. Und diese beiden Umstände wirken auch auf 
Amerika in revolutionärer Richtung zurück. Das kleine und mittlere 
Grundeigenthum der selbstarbeitenden Farmer, die Grundlage der ganzen 
politischen Ordnung Amerikas, erliegt mehr und mehr der Konkurrenz 
der Riesenfarmen, während gleichzeitig in den-Jndustriebezirken sich zum 
ersten Mal ein zahlreiches Proletariat bildet neben einer fabelhaften 
Konzentration der Kapitale. 
„Gehn wir nach Rußland. Zur Zeit der Revolution von 1848—49 
sahen nicht nur die europäischen Monarchen, sondern auch die europä 
ischen Bourgeois in der russischen Intervention die einzige Rettung vor 
dem, damals eben erst seine Kräfte gewahr werdenden Proletariat. Sie 
proklamirten den Zaren zum Haupt der europäischen Reaktion. Heute
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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