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Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
876375174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1989
Document type:
Monograph
Author:
Lilienthal, Johann
Title:
Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 220 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Inventur.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

solche aber, die auch das Ausüben der Unterdrückung ablehnen, waren immer 
selten, und ihre Zahl hat sich noch vermindert nach dem Kriege, der die 
Keime des Hasses und die Gewalttätigkeit entwickelt hat. 
Im Leben der Einzelnen gibt es, wie im Leben der Völker, Zeiten abnormer 
Geistesverfassung. Heute leben wir in einer wahrhaft abnormen Zeit, wo das 
Gefühl für Moral immer mehr schwindet. Aber soll man glauben, daß dieser 
krankhafte Zustand der Nachkriegszeit neue Krankheitskeime entwickeln 
wird, daß diese neuen Formen von Gewalt dauern werden? Soll man es für 
möglich halten, daß die freien Staatsformen wirklich zertrümmert sind und 
sich nicht nur in vorübergehender Krise befinden, daß die Freiheit für 
dauernd geknebelt sei und uns auf lange hinaus bewaffnete Minderheiten 
beherrschen werden? Wird das Beispiel dieser Phänomene Nachahmung 
finden? Wird Europa auf lange Zeit zwischen Reaktion und Revolution hin- 
und herschwanken, ohne den festen Grund freier Staatsformen zu finden? 
Ich glaube das Gegenteil. Ich meine, daß der heutige Zustand vorübergeht, 
nur eine Krise der Nachkriegszeit ist, und daß wir bald zu den liberalen 
Grundsätzen zurückkehren werden, die allein Europa Gesundheit und Frieden 
wiedergeben können. 
Absolute Grundsätze gibt es nur in der Mathematik. Die Politik ist dagegen 
ein Ausdruck des Lebens. Wie könnte ’sie absolute Grundsätze haben? Die 
sozialen Formen haben nichts dauerndes und endgültiges. Die Geschichte 
zeigt uns in ihren verschiedenen Epochen immer einen Kampf zwischen 
Konservativ, Reaktionär, Revolution und Liberal. Aber die größten Fort- 
schritte haben die modernen Länder in den Zeiten freiheitlicher Entwicklung 
gemacht. 
Reaktion und Revolution sind entgegengesetzte Formen, in denen sich der 
wechselnde Instinkt der menschlichen Gesellschaft wechselnd äußert. Es gibt 
auch in der zivilisierten Gesellschaft Zeiten, die die Reaktion verlangen; sie 
ist manchmal notwendig, um die auflösenden Kräfte zu hemmen, um die 
Arbeitsdisziplin und das Ansehen des Staates zu heben. So kann die Reaktion 
der Freiheit förderlich sein. 
Das antike Rom stand in den demokratischesten Zeiten unter der Diktatur. 
Es konnte und kann in jeder Demokratie Konflikte geben, die sich nicht mit 
gewöhnlichen Mitteln schlichten lassen. Aber die Diktatur im antiken Rom, 
weit entfernt, einen Ansturm gegen den Staat zu bedeuten, war vielmehr Ver- 
teidigung des Staates außer in wenigen Fällen von Spaltung und Bürgerkrieg. 
In der republikanischen Zeit Roms war die Diktatur vom öffentlichen 
Recht vorgesehen und weise geregelt. Der vom Senat ernannte Diktator wurde 
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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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