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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
876375174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1989
Document type:
Monograph
Author:
Lilienthal, Johann
Title:
Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 220 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

58. Das Lankenplacement. 
241 
der Konsolidierung der Finanzen der führenden Staaten entwickelte 
sich die Rente immer mehr zu einem Rnlagepapier mit fester Verzin 
sung. Die Bedeutung der Rentenkulisse, in welcher sich noch vor einer 
Generation die politische Situation gespiegelt hatte, ging zurück. Rn 
Stelle der Emissionsformen, welche die Spekulation anreizen sollten, 
traten immer häufiger andere, welche der Unterbringung der neuen 
Werte in die letzte Hand zu dienen geeignet waren. Fast alle größeren 
Staaten gingen daran, dezentralisierte Rbsatzorganisationen für ihre 
Renten zu schaffen. 
England und Frankreich hatten schon in der ersten Hälfte des 
neunzehnten Jahrhunderts ihre Sparkassen zur Rentenanlage ver 
pflichtet und wenn auch diese Maßnahmen offiziell mit der Notwen 
digkeit begründet wurden, sichere Rnlagemöglichkeit für die Erspar 
nisse des Besitzers kleinen Kapitals zu bieten, so war doch namentlich 
in Frankreich die Rücksicht auf die Unterbringung der Renten mit ent 
scheidend. Vas gleiche Ziel verfolgte die englische Postsparkasse und 
bewußt die analogen kontinentalen Institute. Manche von diesen, 
vornehmlich die österreichische Postsparkasse haben sich geradezu zu 
Staatsbanken entwickelt, leiten die Rentenkonsortien, übernehmen zeit 
weise sogar allein Rentenemissionen. Vie Postsparkasse ist sicherlich 
der stärkste dezentralisierte Apparat zur Unterbringung von Renten, 
der überhaupt möglich ist. Mit ihren vielen tausend Filialen kann sie 
in die kleinsten Dörfer dringen, wo keine andere Bankorganisation mög 
lich wäre. Wie das Kino infolge Fehlens der persönlichen Regie in 
jedem Dorf eingerichtet werden kann, in dem ein Theater nie möglich 
wäre, so kann die Postsparkasse infolge der Regiedeckung durch die 
Post in Dörfer kommen, die nie eine Depositenkasse oder eine Spar 
kasse erhalten könnten. Die Vorzüglichkeit der Organisation in bezug 
auf Dezentralisierung und die Möglichkeit der Zuteilung kleinster Ren 
lenabschnitte — in England selbst bis zu einem Schilling — ist unüber 
troffen und die Billigkeit ihrer Organisation unerreicht. Ihr Mangel 
liegt in der Jnaktivität: die Postbeamten können nicht zum Publikum 
gehen, sondern müssen warten, bis das Publikum zu ihnen kommt, 
vielleicht wäre es an kleineren Orten möglich eine aktive Tätigkeit 
zu entwickeln, in der Großstadt würde es uns noch heute seltsam be 
rühren, wenn der Beamte am Postschalter Renten empfehlen würde. 
Doch das mag sich mit der Zeit ändern. Ein anderer Mangel liegt in 
der Einseitigkeit der Verwendung der Spargelder der Einleger in Staats 
renten, wodurch bei politischen Krisen Störungen leicht hervorgerufen 
werden können. 
Somary, Bc.nkpolilik. 
16
	        

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Documenti Ispano-Genovesi dell’Archivio Di Simancas. Co’ tipi del R.I. de’ Sordo-Muti, 1868.
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