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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
876375174
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1989
Document type:
Monograph
Author:
Lilienthal, Johann
Title:
Fabrikorganisation, Fabrikbuchführung und Selbstkostenberechnung der Firma Ludw. Loewe & Co. Actiengesellschaft, Berlin
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 220 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Betriebsbuchführung.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Organisation des britischen Weltreichs. 
69 
Weit bedeutender noch ist der Einfluß, den die farbige Bevölkerung 
innerhalb der südafrikanischen Union ausübt, wenngleich sie politisch 
weniger günstig gestellt ist als die Maoris. Selbst wenn man die 
einzelnen Gebiete, die der Union nicht unmittelbar unterstehen, aus 
schließt, wie Basutoland, Swaziland und Betschuanenland, so zählt 
der Bund von Südafrika doch 4061082 Eingeborene und 619392 Misch 
linge (Farbige) gegenüber von nur 1 278 035 Weißen. Der afrika 
nische Bund ist nur in beschränktem Sinne als Tochtervolk anzu 
sprechen, dessen Bewohner denen des Mutterlandes wesensgleich 
sind. Das ist, ganz abgesehen von dem Gegensatz zwischen Buren 
und Engländern nur für einzelne, von den Weißen bevorzugte Teile 
des Uniongebiets richtig; als Ganzes betrachtet trägt das Land den 
Charakter der Siedlungskolonie nur, soweit die oberen Klassen in 
Frage kommen; die Massen der Bevölkerung sind von den Be 
wohnern des Mutterlandes und den diesen ähnlichen Kolonisten 
ebenso, ja noch stärker verschieden wie die Bevölkerungen der 
meisten Herrschaftskolonien. Die Herrschaft, die das Mutterland 
über sie hat, ist eine Fremdherrschaft. Sie beruht auf Eroberung 
und Gewalt, nicht auf Übereinstimmung. Sie wird nicht weniger 
hart empfunden und nicht leichter ertragen, weil sie nicht durch 
Beamte des Mutterlandes, sondern durch ansässige Kolonisten aus 
geübt wird, die sich auf die Machtmittel des Mutterlandes nur als 
Ultima ratio stützen. — 
Diese Tatsachen zeigen schon, daß eine klare Abgrenzung der 
Reichshälfte, deren Bewohner dem Mutterlande durch Abstammung 
verbunden sind, von der anderen Hälfte, wo es unterworfene Völker 
beherrscht, nicht durchführbar ist. Der Bevölkerungsmischung nach 
gibt es außer Südafrika noch zahlreiche Gebiete, wie die west 
indischen Inseln und Guyana, Mauritius und Fidji, in denen eine 
dünne Europäerschicht verhältnismäßig starken farbigen einge 
borenen oder Eingewanderten Bevölkerungen gegenübersteht. 
Diese Länder bilden vom Standpunkte des gesellschaftlichen Auf 
baues aus betrachtet eine besondere Gruppe—man hat sie als «Misch 
kolonien» bezeichnet. In der Organisation des britischen Reiches wird 
ihnen jedoch keine gesonderte Stellung zuteil; wenn Südafrika in 
die Reichshälfte fällt, der die Tochtervölker angehören, so werden 
dafür diese kleineren Gebiete der Reichshälfte zugeteilt, in der die
	        

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Responsibility of States for Damage Caused in Their Territory to the Person or Property of Foreigners. Oxford Univ. Press, 1930.
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