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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I.Teil. Allegeines
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

2. Kapitel. "Voraussetzungen der Sozialpolitik. 
15 
so große Arbeiterschaft. Der gewaltige Umfang der Lohnarbeiter kl asse 
in diesen beiden großen Erwerbsgruppen — rund 11,6 Millionen — 
tritt bei alledem deutlich zu Tage. Die bedeutend kleinere Gruppe 
„Handel und Verkehr“ hat die Zahl der Selbständigen von 701 508 
auf 843 557, die der Angestellten von 141548 auf 261907, die der 
Arbeiter von 727 262 auf 1233 047 gesteigert. Der Anteil der Selb 
ständigen an der Gesamtzahl der in dieser Gruppe Erwerbstätigen ist 
von 44,67 auf 36,07% gesunken, der Anteil der Angestellten von 
9,02 auf 11,20% und derjenige der Arbeiter von 46,31 auf 52,73 % 
gestiegen, so daß auch hier durch Zunahme von Betrieben mit größerem 
Personal an Arbeitern und Angestellten der Abstand zwischen der Menge 
der Selbständigen und der Abhängigen beträchtlich erweitert worden 
ist. Mit den Arbeitern der Gruppe „Handel und Verkehr“ zusammen 
umfaßte die deutsche Lohnarbeiterklasse 1882: 10,7 Mill. und 1895 
12,82 Mill. Köpfe. Daß es für das Gesamtinteresse von der größten 
Bedeutung sein muß, wenn eine solche Masse — mehr als die Hälfte 
aller Erwerbstätigen des Deutschen Reiches — mit ernsten Mißständen 
zu kämpfen hat, leuchtet ohne weiteres ein. 
In Frankreich ergab die Berufszählung von 1896 einen Anteil der 
Selbständigen 
Angestellten 
Arbeiter 
Landwirtschaft von 54,63 % 
1,15% 
44,22 % 
Industrie . 
. „ 22,46 °/o 
4,56 % 
72,98 % 
Verkehr. . 
03 
'o 
00 
© 
©' 
31,02 % 
55,00 % 
Handel . . 
. „ 50,61 % 
21,76 % 
27,63 % 
Bemerkenswert ist hier zunächst das Überwiegen der Selbständigen 
in den landwirtschaftlichen Berufen. Es hängt mit der großen Verbreitung 
kleinbäuerlicher Betriebe zusammen, die durch rechtliche Vorschriften 
erleichtert, aber auch durch natürliche Verhältnisse und Verbrauchs 
gewohnheiten begünstigt wird. Weiter fällt auf, daß der Abstand 
zwischen der Menge der Selbständigen und der Arbeiter in der In 
dustrie noch größer erscheint als in Deutschland. Bemerkenswert ist 
die soziale Schichtung auch in Österreich, das — nach der Zählung 
von 1890 — von seinen Erwerbstätigen fast % in den landwirtschaft 
lichen Berufen beschäftigt. Der Anteil betrug 
in der 
Land- und Forstwirtschaft Industrie 
Selbständige 23,7 °/o 20,8 °/o 
Arbeiter 66,3% 74,4% 
Tagelöhner 9,7 % 3,4 % 
Auf Arbeiter und Tagelöhner kommen danach in der Landwirt 
schaft 76% und in der Industrie 77,7 °/o, und die ihnen gegenüber 
stehenden Selbständigen erscheinen im Verhältnis viel geringer als in 
Deutschland. Der Unterschied dürfte sich zum guten Teil aus dem
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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