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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

11. Kapitel. Beeinflussung der Arbeitsbedingungen durch Koalitionen. 265 
duktion und des Austausches auf friedlichem Wege — „durch den 
Appell an die Vernunft und das Gewissen“ — ist ein Hauptprogramm 
punkt des Ordens. Seine Mitgliederzahl hat sehr geschwankt. Sie 
war 1878:12 000,1886:752 000,1887: 585 000,1893: 212000,1897: 325000. 
Im Jahre 1901 war die Gesamtzahl der in Gewerkvereinen organi 
sierten Arbeiter rund 1,6 Mill. Davon kommen auf die Kohlenar 
beiterverbände 275000, auf die Ritter der Arbeit 156000, auf die 
Eisenbahnarbeiterverbände 147000, auf die Tischler verbände 70000 usw. 
Im ganzen ist das gegenüber der großen Arbeiterzahl der Union nur 
eine bescheidene Ziffer. 
Deutschland steht mit der absoluten Zahl der in Berufsvereinen 
organisierten Arbeiter an dritter Stelle. Die ersten deutschen Vereine 
dieser Art, der 1865 begründete Tabakarbeiterverein und der 1866 
entstandene, zu großer Bedeutung gelangte Verband der deutschen 
Buchdrucker, sind ohne erkennbaren Zusammenhang mit den englischen 
Vorbilde ins Leben getreten. Letzteres wurde erst durch die Berichte 
von Dr. Max Hieech über eine 1868 nach England unternommene 
Studienreise weiteren Kreisen in Deutschland bekannt. Die Folge 
war, daß in Berlin sowohl der von dem Sozialdemokraten v. Schweitzer 
auf den 26. Sept. 1868 berufene deutsche Arbeiterkongreß als auch die 
von Dr. Hiesch einberufene und von dem fortschrittlichen Abgeordneten 
Franz Dunckee geleitete große Arbeiterversammlung vom 28. Sept. 
1868 die Bildung von Berufsvereinen beschlossen. Die sozialdemokra 
tischen Vereine bezeichneten sich als „Gewerkschaften“ und „Arbeiter 
schaften“ und waren hauptsächlich zur Organisation von Streiks bestimmt. 
Nach dem Grundplan sollten die Gewerkschaften in 32 beruflich ge 
gliederte Arbeiterschaften eingeteilt werden; als Zentralleitung sollte 
der deutsche Gewerkschaftsbund erscheinen. Die Entwicklung nach 
diesem Plan nahm einen vielversprechenden Anfang. Aber schon 1869 
veranlaßte v. Schweitzee selbst die Auflösung der Gewerkschaften und 
den Übertritt ihrer Mitglieder zu dem „Allgemeinen deutschen Arbeiter 
unterstützungsbund“, der wohl den sozialistischen Ideen von der allge 
meinen Interessensolidarität der Arbeiter besser entsprechen mochte 
und durch den engen Anschluß an den politischen „Allgemeinen 
deutschen Arbeiterverein“ den politischen Bestrebungen der sozial 
demokratischen Partei dienstbar werden konnte. Auch der Allgemeine 
deutsche Arbeiterunterstützungsbund ging bald zurück und wurde 1874 
aufgelöst. Einige Gewerkschaften hatten sich ihm nicht angeschlossen, 
ohne aber Bedeutung erlangen zu können. 
Daneben hatten die Anhänger von Karl Marx „internationale 
Gewerksgenossenschaften“ entwickelt, die vielfach die Gewerkschaften 
in sich aufsogen, aber ebenso wie diese in engstem Zusammenhänge 
mit der politischen Parteiorganisation standen. Dem gegenüber suchte
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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