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Grundzüge der Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
876559135
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-1676
Document type:
Monograph
Author:
Borght, Richard van der http://d-nb.info/gnd/11625274X
Title:
Grundzüge der Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von C. L. Hirschfeld
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 566 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

476 III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper usw. 
ohne Erfolg blieb. Zustatten kam ihr namentlich die Ausbreitung 
der Konsumvereine, die hier wie in anderen Ländern vielfach als 
regelmäßige Abnehmer von Produktivgenossenschaften auftreten. 
1897 gab es 223 eigentliche Produktivgenossenschaften in Groß 
britannien mit einem Umschlag von 65 Mill. M., 28 Mill. M. Kapital, 
1,7 Mill. M. ^Reserven, 1,2 Mill. M. Geschäftsgewinn. Im Jahre 1900 
wurden 8 Getreidemühlen- und 284 sonstige Produktivgenossenschaften, 
1901: 8 Getreidemühlen- und 288 sonstige Produktivgenossenschaften 
gezählt. Im Jahre 1901 war der Umsatz der 8 Getreidemühlen 
genossenschaften 1,23 Mill. Pfd. Sterl., derjenige der 288 sonstigen 
Produktivgenossenschaften 2,56 Mill. Pfd. Sterl. gegen 1,83 und 2,44 Mill. 
Pfd. Sterl. im Vorjahr. 
Aus diesen Angaben ist zu schließen, daß die übertriebene Wert 
schätzung der Produktivgenossenschaften — mit denen übrigens die 
noch zu besprechende Eigenproduktion der Konsumvereine nicht zu 
verwechseln ist — ebenso unbegründet ist, wie die Verneinung ihrer 
Bedeutung. Erfolg und Mißerfolg auf diesem Gebiete hängen zum 
Teil von äußeren Umständen ab. Insbesondere ist es hier von Be 
deutung, ob die Produktivgenossenschaften in den Konsumvereinen 
ständige Abnehmer für einen wesentlichen Teil ihrer Erzeugnisse 
finden oder ob sie dafür auf dem freien Markt Absatz suchen müssen. 
Weiter aber kommt es darauf an, ob die Produktivgenossenschaften 
sich auf Produktionszweige werfen, die ihnen günstige Voraussetzungen 
bieten. Es ist ein großer Irrtum, zu meinen, daß diese Unternehmungs 
form allgemein auf die Produktion anwendbar sei. Die Produktiv 
genossenschaft hat ihrer Natur nach ein viel engeres Anwendungs 
gebiet, als die Aktiengesellschaft. Beide ähneln einander darin, daß 
der ganze Organismus eine gewisse Schwerfälligkeit bedingt, die 
namentlich da hinderlich wird, wo es sich um Produktion für einen 
sehr wechselnden Bedarf, um die Notwendigkeit rascher Entschließungen 
zur Erfassung etwaiger günstiger Verschiebungen in der allgemeinen 
Marktlage handelt. Aber die Aktiengesellschaft ist in zwei wichtigen 
Punkten der Produktivgenossenschaft überlegen, in bezug auf Kapital- 
und Kreditkraft und in bezug auf die Besetzung der leitenden Stellungen. 
Die Kapitalkraft der Arbeiter ist an sich, wie schon gezeigt, auch 
bei genossenschaftlicher Vereinigung in der Hegel beschränkt, und nur 
allmählich und durch stetige und große Opfer Willigkeit der solidarisch 
haftenden Mitglieder kann das Heranwachsen eines ausreichenden 
Kapitals ermöglicht werden. Treten namentlich in der ersten Zeit 
schwierige Marktverhältnisse ein, so geht die Genossenschaft wegen 
ihrer geringen Widerstandsfähigkeit leicht zugrunde. Die Kapital 
kraft durch Annahme von Mitgliedern zu verstärken, die nicht an 
der Arbeit, sondern nur mit Geldeinlagen beteiligt sind, ist an sich
	        

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Grundzüge Der Sozialpolitik. Verlag von C. L. Hirschfeld, 1904.
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