Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages

Monograph

Identifikator:
876560443
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2470
Document type:
Monograph
Author:
Bosenick, Alfred http://d-nb.info/gnd/116266589
Title:
Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Steinkohlenbergbau in Preussen und das Gesetz des abnehmenden Ertrages
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Ueber die Technik und die Ökonomie der Förderung
  • Zweites Kapitel. Ueber den Grubenausbau und die Schächte
  • Drittes Kapitel. Die Ursachen und die Wirkungen des Gesetzes des abnehmenden Ertrages

Full text

97 
der Wirtschaftlichkeit aus betrachtet sind sie ein Glück; denn sie 
führen in beschleunigtem Tempo einer höheren Organisation der 
Wirtschaft, dem tatsächlichen Trust (nach deutschem Sprachge- 
brauche) zu, dem Feinde behäbigen Vegetierens. 
Dies sind die Tendenzen, die sich aus den bis jetzt stattge 
fundenen Konzentrationen und Kombinationen der technischen und 
wirtschaftlichen Betriebe ergeben. Aber neben der intensiven Tätig 
keit auf dem Gebiete des Bestehenden hat man auch das Zu 
künftige nicht vergessen. 
Die Handhabe dazu bot das preussische Bergrecht. Ich 
habe weiter oben erwähnt, dass nach geltendem Rechte der Be 
triebszwang eines verliehenen Bergwerkes nur dann eintreten kann, 
wenn der Unterlassung oder Einstellung des Betriebes nach der 
Entscheidung der oberen Bergbehörde die (oben definierten) über 
wiegenden Gründe des öffentlichen Interesses entgegenstehen. Es 
konnte infolge der bisherigen Interpretation diese Rechtsbestim- 
inung bis jetzt also nicht angewendet werden. Der neue Ent 
wurf der fürs erste begrabenen »Stilllegungsnovelle« sollte sich 
nun auch einmal darauf erstrecken, den Betriebszwang für ver 
liehene, aber noch nicht betriebene Bergwerke einzu 
führen; denn bis jetzt hat die lediglich formale Auslegung des 
geltenden Rechtes zu einer Monopolisierung der besten im Nor 
den des Ruhrgebietes befindlichen unverritzten Kohlenfelder ge 
führt. 
In den Jahren, in denen das heutige Bergrecht entstand, 
konnte man nämlich annehmen, dass das Erbohren der Felder 
lediglich Mittel zur Erlangung des Bergwerkseigentums war, 
und dass man dann das Bergwerkseigentum auch in Betrieb 
setzte: dies regelte der freie Markt mit Angebot und Nachfrage. 
Dies änderte sich jedoch, als kapitalkräftige Gesellschaften 1 ) 
entstanden waren und ausserdem die zunehmende Tiefe grosse tech 
nische Vorrichtungen erforderte. Jetzt entstanden Bohrgesellschaf- 
i) Einen lehrreichen Grund über den Zusammenhang zwischen Akt.Ges. und 
Felderbesitz gibt G. Gothein im Arch. f. Sozialw. u. Sozialp. N. F. III. Bd. S. 166. 
»Die Gewerkschaft, die kein festes Kapital hat, findet mit der Aufzehrung der Sub 
stanz ihr naturgemässes Ende. Die Aktiengesellschaft dagegen muss ständig dafür 
Sorge tragen, dass ihrem auf der Passivseite der Bilanz zu buchenden Aktienkapital, 
Obligationen und Reservefonds entsprechende Werte (der Fundus) auf der Aktivseite 
gegenüber stehen; sie erreicht ihrem Wesen nach überhaupt kein natürliches Ende; 
sie muss daher, wo der Bergbau ihr Zweck ist, möglichst seine unbeschränkte Nach 
haltigkeit erstreben und sie erreicht dies durch Erweiterung ihres Bergwerksbesitzes.« 
Zeitschrift für die ges. Staatswissensch. Ergänzungsheft 19. 7
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Steinkohlenbergbau in Preussen Und Das Gesetz Des Abnehmenden Ertrages. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.