Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Sittlichkeit in Ziffern?

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Sittlichkeit in Ziffern?

Monograph

Identifikator:
879455993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3116
Document type:
Monograph
Author:
Fellner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/171029097
Title:
Das System der Rentengüter und seine Anwendung in Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (VII,177)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Theil. Die Regelung des Rentengutsystems im Auslande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sittlichkeit in Ziffern?
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Theoretische Vorfragen
  • Zweiter Teil. Statistische Vorfragen
  • Dritter Teil. Kriterien
  • Teil IV. Akzessorische Fragen der moralstatistischen Kausalitäten
  • Schlußbemerkung
  • Index

Full text

Fehlerquellen der Unehelichkeitsstatistik, 
75 
sammenhängenden Verbrechen, falls das reizbare Volks- 
empfinden eines Landesteils bestimmte Handlungen, die anders- 
wo zu keiner Empörung und keinen gesetzlichen oder doch zu 
keinen gewichtigen Bestrafungen führen würden, als un- 
moralisch ansieht und zur Sühne bringt. Die Häufigkeit des 
Gattenmordes könnte z. B. in diesem Falle für das Land, in 
welchem sie konstatiert wird, sehr günstig gedeutet werden 94, 
Ebenso die Häufigkeit der Denunziationen wegen Ehebruch %®5 
oder die für sehr solide Familiengefühle zeugender Schwager- 
morde aus Rache für die verletzte Ehre der Schwester®6. 
Auch der größere Leidenschaftlichkeitsgrad der verschiedenen 
Bevölkerungen - vermag Zu sexualkriminalistischen Unter- 
schieden zu führen, die nichts mit moralischen Werten zu 
9 Federico Garlanda, La Terza Italia. Lettere di un Yankee, 3. Ed,, 
Roma 1905, Soc. Ed. Laziale, p. 312. — Diese These darf natürlich 
nicht auf die Spitze getrieben werden. Die Zunahme von Verbrechern ein- 
deutig als eine unzertrennliche Begleiterscheinung der fortschreitenden 
Zivilisation zu erklären, wie es der bedeutende Rechtsphilosoph Gian 
Domenico Romagnosi in einem kritischen Bericht über die französische 
Kriminalstatistik 1827 getan hat, ist natürlich nicht angängig. Vgl. die treff- 
liche Widerlegung von Baron Raffaele Garofalo, Criminology, Boston 
z974, Little, p. 167ff. Dieselben Einwürfe wären auch gegen Masaryks 
entsprechende Kulturthese (Masaryk, Il. c., p. 3) anzuwenden, 
% Filippo Virgilii, La Criminalita italiana secondo le ultime stati- 
stiche penali e carcerarie, in der Scuola Positiva, XXI. Jahrg.. Nr. 9, Sep- 
jember 1911 (Separatabdruck S. 28). 
9 „In Rom gab es ein furchtbares Messerduell zwischen Schwägern. 
Zwei Bauern waren die Helden des Dramas. Einer konnte sich noch ins 
Spital schleppen, den andern fand man in der Nähe von San Lorenzo. Beide 
waren grauenhaft zugerichtet, aber keiner verriet den andern vor der 
Polizei. Die Ursache war die, daß der eine der beiden, dessen Frau krank 
im Spital liegt, eine neue Liebschaft angeknüpft und sich das Mädchen 
ins Haus genommen hatte. Deshalb die Herausforderung des Schwagers, 
des Bruders der verlassenen Kranken. Zwischen Schwägern sind in Italien 
Bluttaten sehr häufig. Meistens handelt es sich, wie im obigen Fall, um 
die Ehre der Schwester des einen, die mit dem andern verheiratet ist.“ 
(Wladimir von Hartlieb, Italien. Alte und neue Werte, Ein Reise- 
tagebuch. München 1927, Georg Müller, S. 222.)No full text available for this image
	        
No full text available for this image

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Multivolume work

METS MARC XML Dublin Core RIS Back to EconBiz
TOC

Citation links

Citation links

Multivolume work

To quote this record the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Story of Pittsburgh. First National Bank, 1919.
Please check the citation before using it.

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.