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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
880040890
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3097
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Volkswirthschaft und der Weltmarkt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1901
Scope:
1 Online-Ressource (28 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

as 
Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft. Ih 
unterscheiden. „Identisch begründete Beziehung“ nennen wir 
ane besondere Beziehung ohne Zugehörigkeit zu besonderen Einzel- 
wesen, aber mit den identischen Allgemeinen aller Gründe, kraft welcher 
die Beziehung besonderen Einzelwesen zugehören kann, „Fall“ einer 
‚identisch begründeten Beziehung“ nennen wir jede Zugehörigkeit 
solcher Beziehung zu besonderen Einzelwesen. „Simultan begründete 
Beziehung“ nennen wir jede Beziehung, die zwei Einzelwesen zu- 
gehört, wenn ihnen gleichzeitig die Beziehungsgründe zugehören, 
„Sukzessiv begründete Beziehung“ nennen wir jede Beziehung, 
lie zwei Einzelwesen zugehört, wenn ihnen die Beziehungsgründe auf- 
2inander folgend zugehören. Zwei Körper stehen in „Gleichheits- 
veziehungen“, wenn ihnen gleichzeitig ein und dasselbe Allgemeine zu- 
gehört, zwei Körper stehen hingegen in Wirkensbeziehung, wenn zu- 
nächst einem der beiden Körper ein Allgemeines als wirkende Be- 
dingung und dann dem anderen Körper ein Allgemeines als Wirkungs- 
gewinn zugehört. „Einzelwesen-Beziehung“ ist entweder „Seelen- 
beziehung“ — beide Bezogene sind Seelen — oder „Körper- 
beziehung“ — beide Bezogene sind Körper — oder Körper- 
Seele-Beziehung“ — ein Bezogenes ist Körper, das andere 
Bezogene ist Seele. Das Wort „Seelenbeziehun g“, mit welchem 
wir eine Beziehung zwischen Seelen, nicht aber ein Seelisches 
‘Psychisches) bezeichnen, darf nicht verwechselt werden mit dem 
Worte „seelische Beziehun g“. Denn spricht man von einer 
‚seelischen Beziehung“, so meint man „Seelisches als Beziehung“, eine 
Meinung, die irrig ist, weil Seelisches (Wissen) überhaupt keine Be- 
ziehung‘ darstellt. Sogenannte „seelische Beziehung“ würde also etwa 
vorliegen, wenn A um B weiß, wobei die Seele des B gar nicht in 
Betracht gezogen würde; sogenannte „seelische Beziehung“ wäre also 
‚Seelisches einer Seele“, während jede „Seelenbeziehung“ eine Beziehung 
zweier Seelen darstellt, welche dadurch begründet ist, daß jeder dieser 
deiden Seelen ein besonderes Seelisches zugehört. Deshalb, weil zwei 
Seelen kraft zugehörigen Seelischens in einer Beziehung stehen, ist nicht 
etwa jenes Seelische selbst eine Beziehung, ebensowenig wie etwa, wenn 
zwei Körper kraft eckiger Gestalt in der Beziehung „Ähnlichkeit“ stehen, 
deshalb „ecCkige Gestalt“ selbst eine Beziehung wäre, Daß eine „Seelen- 
deziehung“ nicht „Seelisches“, und das eine Seelenbeziehung begründende 
Seelische nicht Beziehung zu der anderen Seele ist, ergibt sich auch aus 
der einfachen Erwägung, daß zwei Seelen in einer Beziehung 
Stehen können, ohne daß die beiden Seelen um diese ihre 
Beziehung wissen. Sogenannte „seelische Beziehung“ gibt es aber, 
da „Wissen“ ein Wesensallgemeines, nicht ein Beziehun gsallgemeines 
ist, überhaupt nicht, und durch die bloße Tatsache, daß eine Seele um 
Etwas weiß, ist niemals eine Beziehung zwischen jener Seele und jenem
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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