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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

Contents: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
881661368
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3236
Document type:
Monograph
Author:
Goldberger, Ludwig Max http://d-nb.info/gnd/117548804
Title:
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Edition:
Achte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
F. Fontane & Co.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (299 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

I IO 
aller Bergwerksschatz ist regal und kann ohne Genehmigung des Regal 
herrn nicht gegraben werden. Diese Genehmigung reicht aber — 
außer beim Silberbrechen — auch aus; einer weiteren Genehmigung 
und insbesondere der des Grundeigentümers bedarf es nicht. 
Alles Bergwerksgut ist Regal, also auch Silber. Deshalb darf 
niemand, selbst nicht der Grundeigentümer, auf eigenem Boden, tiefer 
als der Pflug geht, Silber brechen. Um Silber auf einem fremden 
Grundstücke zu brechen, bedarf man indeß auch der Genehmigung des 
Grundeigentümers. Außer der Erlaubnis des Regalherrn ist für das 
Silberbrechen ausnahmsweise auch noch die Erlaubnis des Grundeigen 
tümers nötig. Diese Auffassung wird als eine richtige durch mehrere 
Glossen des Sachsenspiegels bezeugt. 
Die bei Gärtner abgedruckte Glosse fährt — S. 87 —, nachdem 
sie die Theorie vom Schatze, der regelmäßig nicht dem Reiche ge 
hört, vorgetragen hat, fort, wie folgt: 
„Merk, daß ein Unterschied ist zwischen Schatz und Ertz, davon 
er hie saget, daß es dem Reiche gehöre. Denn er allhie Ertz 
vor einem schätz nimmt, und uneigentlich beniemet. Solches hastu 
auch 1. 44 ff. de acq. rer. poss. 1. 15 ff. ad exhib. Dis ist darumb, 
daß die deutsche Sprach nicht so viel besondere Namen hat, als 
Dinge sein 1. 4 ff. de praescr. verb. Wisse auch, ob wol alle 
Land dem Reich unterthan sind, so mag kein Ertz ohne des 
willen brechen, des die stedt oder boden ist.“ 
Der letzte Satz „Wisse auch u. s. w.“ bestätigt, daß aus dem 
Rechte des Reiches an allen Erzen noch nicht folge, daß sich der 
Grundeigentümer das Brechen von Silber durch jeden gefallen lassen 
müsse, der vom Reiche hierzu die Erlaubnis hat. Es sei also neben 
der Erlaubnis des Reichs auch noch diejenige des Grundeigentümers 
nötig — indeß nur beim Silberbrechen. 
Nicht minder beweisend dürfte der Inhalt eines in Schlesien auf 
gefundenen, aus dem 13. Jahrhundert herrührenden Codex des Sachsen 
spiegels und seiner Glosse sein. Dieser hat hinter dem Worte „Silber“ 
die Worte „noch Golt“ und lautet im lateinischen Texte: 
In locis alienis aurum nec argentum fodere licet 1 
Zu der beregten Stelle lautet nun die Glosse wie folgt: 
„In dysin Articulo vuret er Bergrecht, des saltu wissen. Alle 
dy Bücher dy der sein von Bergrechte. Dy sin ufkomen von 
1 Steinbeck in der Zeitschrift für Bergrecht Bd. 11 S. 255 ff.
	        

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Regelung Des Arbeitsschutzes Insbesondere Der Arbeitszeit Nach Den Zur Zeit Gültigen Gesetzen Und Verordnungen (Nebst Ausführungsanweisungen) Und Dem Entwurf Des Arbeitsschutzgesetzes (in Der Vom Reichsrat Beschlossenen Fassung). Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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