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Die englische Agrarenquete von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Die englische Agrarenquete von 1913

Monograph

Identifikator:
881869058
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2817
Document type:
Monograph
Author:
Meyer, Lothar http://d-nb.info/gnd/101162464
Title:
Die englische Agrarenquete von 1913
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (59 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die englische Agrarenquete von 1913
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil
  • Dritter Teil
  • Vierter Teil
  • Fünfter Teil

Full text

Drittes Kapitel. Die Dienstwohnung. 
19 
mannigfache Gründe. Die Seltenheit der Wohnungen macht die 
Arbeiter abhängig; dies hält sie wiederum ab, Wünsche nach besseren 
Wohnungen vor die Behörden zu bringen. Aber selbst wenn sich solche 
Wünsche hervorwagen, bezweifeln die Mitglieder vielfach das Bedürfnis; 
ist dieses aber nnabweislich, so tritt das Hemmnis zutage, daß eine 
volle Verzinsung nicht erwartet werden darf. Errichtung von Arbeiter 
häusern ist in solchem Falle gleichbedeutend mit Steuererhöhung. Selbst 
wenn man sich damit abfindet, entsteht die neue Frage, ob diese einenr 
größeren Distrikt oder nur der betreffenden Gemeinde zur Last fallen 
soll. Die nicht bedürftigen Gemeinden wollen sich nicht zugunsten der 
bedürftigen belasten, und die bedürftigen können allein die Last nicht auf 
sich nehmen. Weitere Schwierigkeiten liegen darin, daß die Ausschuß 
mitglieder das gute Beispiel fürchten, nämlich sich sagen, wenn mir erst 
mit der Errichtung guter Wohnungen anfangen, finden wir kein Ende; 
weiter, wenn die Behörden von sich aus bauen, schrecken sie die etwa 
noch unternehmungslustigen Bauunternehmer ab. 
Die oberste Wohnungsbehörde des Landes (Local Government 
Board, Housing Department) in London hat viel zu wenig Beamte, 
(darunter nur sechs aufs Land kommende Inspektoren), um einen er 
heblichen Einfluß auszuüben. Sie hat überdies nicht die Aufgabe, 
Initiative zu üben. Sie müßte also in ihrem Personal verstärkt und 
mit ausübender Gewalt ausgestaltet werden, was am besten dadurch 
erreicht wird, daß die Staatsdarlehen von hier aus vergeben werden, 
und zwar durch die Grafschaflsräte als Mittelsbehörden. 
Wie groß eigentlich der Bedarf an neuen Häusern ist, ist schwer 
zu ermitteln. Nach der Zahl der durchforschten Kirchspiele (2624), in 
denen 355140 Häuser und das Fehlet« von weiteren 22 706 festgestellt 
wurde, beträgt der fehlende Prozentsatz 6,39. Nun müßten aber noch 
5% der existierenden Häuser kassiert und durch neue ersetzt werden, 
so daß also schlecht gerechnet 10 °/o neue errichtet werden müßten. Der 
Zensus von 1911 hat in England und Wales 1650000 Landhäuser 
ergeben. Davon dürften 1200000 auf die arbeitende Klasse entfallen. 
Es harren also 120 000 Arbeiterhäuser der Errichtung. 
Drittes Kapitel. Tie Dienstwohnung. 
In den nördlichen Grafschaften und vielen Teilen von Wales ist 
das System der „Tied Cottages“ am besten zu verdeutschen mit Dienst 
wohnungen in geringerem, südlich des Trent in erheblicherem Umfange 
2*
	        

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Die Englische Agrarenquete von 1913. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1914.
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