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Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
882518925
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5489
Document type:
Monograph
Author:
Lochmüller, W.
Title:
Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 127 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Entwicklung der Baumwollindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Die Entwicklung der deutschen Baumwollindustrie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
  • Kapitel II. Die Einbürgerung der Maschine
  • Kapitel III. Die Befestigung der Stellung der Baumwollspinnerei
  • Kapitel IV. Die Zeit nach dem deutsch-französischen Kriege bis zum Zolltarifgesetz von 1879
  • Kapitel V. Überblick über die Entwicklung bis zur Gegenwart
  • Kapitel VI. Der neue deutsche Zolltarif vom 25. Dezember 1902
  • Kapitel VII. Die Ereignisse auf dem Baumwollmarkt
  • Kapitel VIII. Organisationsbestrebungen. Arbeiterverhältnisse
  • Kapitel IX. Statistische Mitteilungen
  • Kapitel X. Rückblick

Full text

Eine geringere Rolle spielen daneben G. peruvianum und G. 
arboreum. Jene wird im tropischen Südamerika, auf den Antillen 
und in Ägypten, diese in Ostindien angebaut. 
Gegenwärtig wird Baumwollbau namentlich in dem Süden der 
Vereinigten Staaten, in Ostindien, in Ägypten, in China und in Süd 
amerika betrieben; erst in neuester Zeit wird auch Mittelasien, Tur- 
kestan und Transkaspien, und Westafrika der Baumwollkultur dienst 
bar gemacht. Es gibt aber noch außerdem manche Gebiete, in denen 
die Baumwollkultur betrieben oder der Betrieb weiter ausgedehnt 
werden könnte. Zu ihnen gehören vor allen Dingen Brasilien und 
Kleinasien; auch auf Kuba wird neuerdings die Aufmerksamkeit 
gelenkt. 
Ihr bestes Fortkommen findet die Baumwollpflanze in solchen 
Flachländern, die während der durchschnittlich ein halbes Jahr dauern 
den Wachstumszeit eine mittlere Temperatur von —(— r8 0 bis -\-26° C- 
und keine anhaltende Regenperiode, aber doch ausreichende Feuchtig 
keit besitzen 1 ); der Boden muß viel Kieselsäure enthalten. 
Man sät den Samen in Reihen von i bis 1,3 m Abstand. Die 
Zeit der Aussaat ist je nach der klimatischen Lage des Landes ver 
schieden, in Nordamerika dauert sie von Anfang April bis Anfang 
Mai, in Ägypten ist sie früher, in Ostindien später. Etwa fünf 
Monate nach der Aussaat beginnt die Ernte, die wegen des ungleichen 
Reifens der Fruchtkapseln immer eine längere Zeit in Anspruch 
nimmt und sehr kostspielig ist. Oppel gibt z. B. an, daß in den 
Vereinigten Staaten ein fleißiger Arbeiter selten mehr als hundert 
Pfund pro Tag pflücken kann und daß das Abzupfen eines Zentners 
Fasern 50 cs. kostet 1 2 3 ). Nicht alle Knospen gelangen zum Blühen, und 
nicht alle Blüten tragen Frucht. Aus den von A, Oppel angegebenen 
Beobachtungen 8 ) ist ersichtlich, daß von den erschienenen Knospen 
im Durchschnitt nicht mehr als 17,5% zurn Reifen kommen. Die 
Sorge um Verhütung und Bekämpfung der den heranwachsenden 
Pflanzen gefährlichen Krankheiten und Schädlinge, deren schlimmste 
der „cotton worin“ und der „boll worin“ sind, erfordert die pein 
lichste Reinhaltung der Felder und die sorgsamste Beobachtung der 
Pflanzen. 
Wenn die den Kapseln entquollene Baumwolle eingesammelt 
ist, wird sie zunächst von Unreinigkeiten befreit und dann auf eine 
Entsamungsmaschine, eine sog. Gin, gebracht, um die Fasern von den 
1) A. Oppel, a. a. O. S. 61. 
2) Ebenda S. 75 u. 76. 
3) Ebenda S. 69.
	        

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Zur Entwicklung Der Baumwollindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1906.
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