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Zur Frage der Naturalteilung

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
882698974
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4771
Document type:
Monograph
Author:
Steinert, Valentin http://d-nb.info/gnd/1054405190
Title:
Zur Frage der Naturalteilung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (66 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

42 
Flurbereinigung verringerte sich die Parzcllenzahl auf 550; die Flächen 
größe der einzelnen Parzelle erhöhte sich demgemäß auf 0,337 ha oder- 
rund 1 Tagwerk. Der Erfolg der Flurbereinigung in dieser Beziehung 
ist sehr beachtenswert, zumal wenn man berücksichtigt, daß die Mög 
lichkeit der Zusammenlegung durch die große Verschiedenheit der Boden 
lagen erheblich eingeschränkt wurde. Einer größeren Zusammenlegung 
steht immer die Naturalteilung entgegen, die eben eine allzu erhebliche 
Grundstücksgröße nicht brauchen kann. Während der 10 Jahre, seit 
dem die Flurbereinigung in Königshofen durchgeführt ist, hat sich nach 
Angabe des Obmanns der Feldgeschworenen in ihrem Bestände noch 
nichts geändert. Es besteht also die Aussicht, daß die schöne Anlage^ 
deren große Vorteile nunmehr allerseits anerkannt werden, in ihrem 
ursprünglichen Zustand auch fernerhin erhalten wird, und daß nicht, wie 
bei der Naturalteilung zu befürchten ist, durch fortwährende Teilung 
der Grundstücke auf ein unwirtschaftlich kleines Maß der erzielte Ge 
winn wieder wesentlich beeinträchtigt wird. 
In den Gemeinden des Bezirkes, in denen die Sitte der Natural 
teilung besteht, würde eine Flurbereinigung durchweg von großem 
Nutzen sein. Der Grund, warum so wenig Gemeinden Teile ihrer 
Markung zur Bereinigung bei der k. Flurbereinigungskvmmission an 
gemeldet haben, ist, wie uns versichert wurde, darin zu suchen, daß es 
einmal lange Zeit dauert, bis überhaupt das beantragte Unternehmen 
in Angriff genoinnien werden kann, daß es aber auch hie und da an 
Leuten fehlt, die durch entsprechende Aufklärung und Vorbereitung der 
Verhandlungen das Zustandekommen des Projekts ermöglichen. 
3. 
Güterverkehr und Bodenpreise. 
Wo Naturalteilung besteht, ist ein reger Güterverkehr die natür 
liche Folge. Hier läßt ein Kind, das nicht das landwirtschaftliche 
Gewerbe betreibt, seinen Anteil an Grundstücken verstreichen, dort sucht 
dasjenige der Kinder, das mit seinein Anteil weiter wirtschaften will, 
seinen ererbten Grundbesitz durch Zukauf von Grundstücken wieder gu 
vergrößern. So gibt es immer Angebot und Nachfrage. 
Man darf annehmen, daß fast in allen naturalteilenden Genieinden 
des Bezirkes Königshofen alljährlich ein Güterstrich stattfiiidet; in beu 
größeren Gemeinden Alsleben, Aubstadt, Königshofen, Saal, Wülfers- 
hausen sind 3—4 Güterstriche in einem Jahr keine Seltenheit. Die 
Güterstriche werden in der Gemeindestnbe vom Notar abgehalten. Es 
ist üblich, daß vor deni eigentlichen Verstrich durch beu Notar ein
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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