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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
882699261
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4781
Document type:
Monograph
Author:
Kanbe, Masao http://d-nb.info/gnd/11603548X
Title:
Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Einfluß der japanischen Volkswirtschaft auf den russisch-japanischen Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

2 
Die Grundlagen. 
eingeengt (der Betrieb ist mehr als Verfahrensweisen) und zweitens ist die ständige Verwechs 
lung mit dem eigentlichen Begriff der Technik gegeben. 
Schließlich sei noch erwähnt, daß das, was wir unter Wirtschaftsbetrieb als 
Betrieb erkennen wollen, hier und dort auch als Organisation bezeichnet wird. 
Ohne an dieser Stelle näher auf die Bedeutung des Begriffes einzugehen, soll zu 
gegeben werden, daß das Wort Organisation (wie das Wort Betrieb, wie wir ge 
sehen haben) an sich nichts über das Anwendungsgebiet aussagt: man kann alles 
mögliche organisieren, darunter auch die Wirtschaftstätigkeit. Also kann man 
die planvolle Durchführung der Wirtschaftstätigkeit (die wir Betrieb nennen) 
auch als Organisation bezeichnen. Dann ständen Wirtschaft und (ihre) Organi 
sation einander gegenüber. Diese Gleichsetzung von Betrieb und Organisation 
wollen wir gleichfalls ablehnen: es wird sich zeigen, daß im Betrieb vieles be 
handelt werden muß, was man nur mit Mühe als Organisation bezeichnen kann 
(und was man daher hier als Voraussetzungen, Grundlagen, Gegebenheiten und 
ähnliches aussondern müßte). Wir wollen Organisation in einem engeren Sinne 
auffassen: als Betriebsorganisation im Sinne von Gestaltung der Betriebsarbeit 
durch den Menschen (Hauptteil C). 
Der Wirtschaftsbetrieb legt in seinem Wirtschaftsplan das „Was“ seiner Tätig 
keit (unter Berücksichtigung der betrieblichen Möglichkeiten und Notwendig 
keiten) fest; der Betrieb hat es mit dem „Wie“ zu tun, d.h. der Mensch fügt die 
Mittel und Möglichkeiten durch Arbeit zusammen, um den Wirtschaftszweck zu 
verwirklichen. Wir wollen das, was der Betrieb auf diese Weise erzielt, die Leistung 
nennen; sie wird zum Gut im wirtschaftlichen Sinne, wenn sie ihre Eignung als 
Bedürfnisbefriedigungsmittel erlangt hat (und sie wird Ware genannt, wenn sie 
Gegenstand des Marktverkehrs geworden ist). Im Betrieb kommt es also darauf 
an, daß der Mensch tätig wird, um eine Leistung zu vollbringen. Hiernach wollen 
wir unsere Darstellung einrichten: im Hauptteil A werden die Grundlagen: die zu 
erstellende Leistung, die zu verrichtende Arbeit, die benutzten Sachmittel (Stoffe 
und Kräfte) sowie die Wahl des Ortes, an dem sich der Betrieb abspielen soll, 
dargestellt. Im Hauptteil B beschäftigen wir uns mit dem Menschen, der am 
Anfang und im Mittelpunkt des Betriebes steht. Im Hauptteil C werden wir 
sehen, wie der Mensch Arbeit und Mittel sinnvoll zu einer Organisation verbindet. 
Im Hauptteil D werden die Mittel und Wege behandelt, die es dem Betriebe er 
möglichen, nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu verfahren. 
Um Mißverständnissen vorzubeugen, die aus dem getrennten Erscheinen der drei Bände 
dieses Werkes entstehen könnten, sei an dieser Stelle noch einmal aus dem ersten Buch wieder 
holt: 
1. Die Wirtschaft kommt in verschiedenen Formen vor (Haus- und Tauschwirtschaft, 
Natural- und Geldwirtsohaft). Die gegenwärtige Form ist die Erwerbswirtschaft, d. h. der 
Verkauf der Güter gegen Geld und damit zusammenhängend: die Bildung von Geldeinkom 
men. Die Gesamtheit der arbeitsteilig gegliederten (einzelnen) Erwerbswirtschaften stellt die 
Gesamtwirtschaft dar, die auf ein Volk (Staat) bezogen die (deutsche, englische oder ameri 
kanische) Volkswirtschaft ergibt. Eine besondere Erscheinungsform der Erwerbswirtschaft 
ist die kapitalistische Unternehmung, die dem heutigen Wirtschaftsleben das Gepräge gibt. 
Die kapitalistische Unternehmung veranschlagt das Wirtsohaftsvermögen in Geld (Kapital), 
rechnet die Aufwendungen (Kosten) und die Erlöse in Geld und will auf das Kapital eine 
Rente (Geldgewinn) erzielen. Die Rentabilität ist der Ausdruck für die Wirtschaftlichkeit der 
Unternehmung. 
2. Was Betrieb ist, ist oben schon erwähnt worden: die Durchführung der Wirtschafts 
tätigkeit (Vollzug der Wirtschaft). Wie es einen Betrieb der Haus- und Tauschwirtschaft gibt 
oder gegeben hat, ebenso gibt es einen Betrieb der Geld- und Erwerbswirtschaft, gibt es einen 
Betrieb der (kapitalistischen) Unternehmung. In diesem Sinne ist Betrieb mehr als „die Ge 
samtheit räumlicher Gegebenheiten“ oder als „Energieumwandlung“ (neuerdings noch 
Riedel), ist Betrieb eben die gesamte, sich in einem Wirtschaftsbetrieb vollziehende Tätigkeit. 
Die Wirtschaftlichkeit ist hier gewahrt, wenn die Mittel und Wege zum größten Erfolg geführt, 
die Betriebseinriohtungen entsprechend ausgenutzt werden und die beteiligten Menschen (in
	        

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La Réforme Syndicale En Italie. [Verlag nicht ermittelbar], 1926.
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