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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

92 
Untersuchung von Boden. 
mächtigen Schicht der tieferen Lagen vorhanden ist. Durch den Vergleich mit Moorböden 
von anerkannter Fruchtbarkeit wird dann ein gewisses Wertmaß für die gerade vorliegenden 
Moorflächen und Anhaltspunkte für Kultivierungsvorschläge gewonnen. 
Die Untersuchungen der Moor-Versuchs-Station haben, wie schon oben S. 85 erwähnt 
wurde, gezeigt, daß der Kalkgehalt der verschiedenen Moorbodenarten ein kennzeichnendes 
Unterscheidungsmerkmal bietet. 
Es lassen sich hiernach die Moore in zwei Hauptgruppeu trennen, erstens in solche 
mit weniger als 0,5 °/ 0 , zweitens in solche mit mehr als 2,5 °/ 0 Kalk, auf trockne Moor 
substanz, frei gedacht von zufälligen Bestandteilen, berechnet. Zu der ersten, der Gruppe 
der kalkarmen Moore, zählen unter anderen die sog. Hochmoore oder Moostorf-Heide- 
Moore, zu der Gruppe der kalkreichen Moore die allgemein als Grünlands- oder 
Niederungsmoore bezeichneten. Die zwischen den ausgesprochenen Hochmooren und 
Grünlandsmooren stehenden Moorbildungen, zu denen eine große Anzahl der süd 
deutschen Moore, die Mehrzahl der Gebirgsmoore, ebenso z. B. die Moore der schwedischen 
Provinz Smaland gehören, weisen in der Eegel nicht nur einen höheren Kalk- und Stick 
stoffgehalt, sondern auch einen weit besseren Zersetzungszustand auf, als die Moostorf' 
Heide-Moore. 
Für diese verschiedenen Moorarten ist die Art der landwirtschaftlichen Nutzbar 
machung eine durchaus verschiedene. Die Untersuchung läßt zunächst mit Sicherheit er 
kennen, welche Moorbodenart vorliegt. 
Folgende Zusammenstellung aus einer großen Anzahl von Untersuchungen berech 
neter Durchschnittszahlen, welche einem Aufsatz von M. Fleischer 1 ) entnommen sind, 
gibt über die Zusammensetzung der häufiger vorkommenden Moorbodenarten Aufschluß. 
In 100 Teilen Trockensubstanz sind enthalten: 
1 cbm frisches 
Moostorf-Heide-Moore: stl <* stoff 
Io 
Kall 
°/o 
Kalk 
°/o 
Phosphorsäure 
°/o 
Moor enthält 
Trockensubstanz 
Oberfläche, sog. Heidehumus * 2 3 ) . . 1,2 
0,05 
0,35 
0.10 
120 kg. 
Tiefere Schicht, Moostorf (jüngerer) 0,8 
0.03 
0,25 
0,04 
90 „ 
Graswüchsige Moore .... 2,5 
0,10 
4,00 
0,25 
250 „ 
In der Mitte stehende Moore . 2,0 
0,10 
1,00 
0,20 
180 „ 
Wie aber schon oben auseinandergesetzt wurde, geben die prozentigen Zahle 11 
keine genügende Vorstellung von den Vorräten an Pflanzennährstoffen in den verschiedene» 
Moorböden; diese erhält man erst, wenn man mit Hilfe des Volumgewichts berechnet, wie 
viel z. B. in der obersten Schicht von 20 cm, welche zunächst für die Pflanze als Kultur 
schicht in Betracht kommt, an den betreffenden Nährstoffen auf 1 ha Fläche vorhanden ist. 
Es ergibt sich dann folgendes; 
Auf 1 ha Fläche bis zu 20 cm Tiefe sind vorhanden: 
Stickstoff 
Kall 
Kalk 
Phosphorsäure 
Oberfläche, sog. Heidehumus . . 
. 2880 kg 
100 kg 
840 kg 
240 kg. 
Moostorf 
1450 „ 
54 „ 
450 „ 
72 „ 
Graswüchsige Moore .... 
. 12500 „ 
500 „ 
20200 „ 
1250 „ 
In der Mitte stehende Moore . 
. 7200 „ 
360 „ 
3600 „ 
720 „ 
Zum Vergleich mögen poch die folgenden Angaben dienen. 
Zusammensetzung einiger typischen Bodenarten nach Untersuchung» 11 
der Moor-Versuchs-Station: 3 ) 
*) M. Fleischer, Unsere Moore und ihre landwirtschaftliche Verwertung; Mentzel 
und von Lengerkes landw. Kalender 1888, II. T., 31. 
2 ) Darunter wird die besser zersetzte Oberflächenschioht verstanden, die durch Vef' 
Witterung der organischen Substanz und durch die bodenbereichernde Wirkung des Heide' 
Wuchses auf die Oberfläche mit bestimmten Pflanzennährstoffen angereichert ist. 
3 ) M. Fleischer, Mitteilungen des Vereins zur Förderung der Moorkultur 1111 
Deutschen Reiche 1889, 7, 205.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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