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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

698 
Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation. 
an Verunreinigungen weit über den Grenzzahlen liegt; diese Branntweine würden einen 
erheblichen Zusatz von Sprit vertragen, ohne daß sie unter die Grenzzahlen kämen. Auch 
das Verhältnis der höheren Alkohole zu den Estern schwankt innerhalb sehr weiter Grenzen. 
Es ist hiernach nicht zulässig, die Grenzzahlen, die für die Weinbranntweine des Bezirks 
Cognac gelten, ohne weiteres auf Weinbranntweine anderen Ursprungs oder auf andere 
Edelbranntweine zu übertragen.“ 
Auch ist es unzulässig, so verschiedenartige Stoffe, wie die genannten Verunreinigungen, 
zusammenzuzählen und aus der Summe derselben das Urteil abzuleiten, 
„Immer wird man prüfen müssen, woraus sich diese Summe zusammensetzt, welche 
Faktoren dabei vorwiegen, welche mehr zurücktreten. Namentlich gilt dies, worauf schon 
Franz Freyer 1 ) hingewiesen hat, von den Säuren der Branntweine. Deren Menge 
schwankt ganz besonders stark, und vielfach findet man bei Branntweinen mit einem sehr 
hohen Verunreinigungskoeffizienten, daß sie abnorm hohe Mengen von Säure enthalten. 
Freyer schlägt daher vor, auf den Säuregehalt Rücksicht zu nehmen und einen 100 mg 
in 100 ccm absolutem Alkohol überschreitenden Betrag nicht dom Verunreinigungskoeffizienten 
zuzuzählen. Ganz ähnlich liegen die Verhältnisse bei den Estern, die in Branntweinen 
aus essigstichigen Maischen im Übermaß vorhanden sein können; dies kommt aber doch 
seltener vor als bei den Säuren. 
Wenn hiernach auch vor der schablonenhaften Anwendung der von den französischen 
Chemikern aufgestellten Grenzzahlen für den Verunreinigungskoeffizienten gewarnt werden 
muß, so kann andererseits zugegeben werden, daß es nicht selten möglich ist, durch eine 
eingehende Untersuchung festzustellen, daß ein Branntwein wahrscheinlich kein reines 
Destillat ist. Der Hauptwert ist dabei auf die Bestimmung der Ester und namentlich der 
höheren Alkohole zu legen. In der Hegel handelt es sich bei Edelbranntweinen des 
Handels, die nicht aus reinen Destillaten bestehen, entweder um Verschnitte mit reinem 
Sprit oder um Zusätze von künstlichen Essenzen, die nur selten reich an Estern sind. 
Durch den Verschnitt mit Feinsprit, der nur Spuren von Estern und in der Hegel kein 
Fuselöl enthält, werden alle Verunreinigungen der Destillate in ihrer Menge herabgesetzt. 
Ähnliches gilt auch von der Mehrzahl der aus Feinsprit und Essenzen hergestellten 
künstlichen Bdelbranntwcine. Von Ed. Polenske' 2 ) ist eine große Anzahl von Branntwein- 
Essenzen, -Schärfen, -Verstärkungsmitteln usw. untersucht worden. Die dabei gewonnenen 
Zahlen lehren, daß nur wenige dieser Essenzen reich an Estern sind; die meisten enthalten 
sogar überraschend wenig Ester, besonders in Anbetracht des Umstandes, daß in der Regel 
auf 100 1 des fertigen Branntweins nicht mehr als höchstens 1 1, oft noch weniger, Essenz 
verwendet wird. Allerdings findet man zuweilen auch Essenzen mit hohem Estergehalte, 
wie z. B. die von A. Scala 3 ) untersuchten Eumessenzen mit 7—27 Volumprozent Estern. 
Große Mengen höherer Alkohole enthalten fast nur die Essenzen, die zur Herstellung von 
künstlichem Kornbranntwein dienen; wahrscheinlich enthalten die Essenzen wirkliches 
Kornfuselöl, das bei der Rektifikation des Kornbranntweins gewonnen wird. 
Dementsprechend sind die bisher untersuchten Kunst- oder Fagon-Edelbranntweine 
meist arm an Säuren, Estern und höheren Alkoholen.“ 1 ) 
3. Eine Sonderstellung unter den Edelbranntweinen nehmen nach K. Win di sch die 
Kirsch- und Zwetschenbranntweine, sowie die übrigen aus Steinobst hergestellten 
Branntweine insofern ein, als sie Blausäure und Benzaldehyd bezw. die Verbindung 
beider, Benzaldehydcyanhydrin, sowie meist Benzoesäureäther enthalten. Diese Besonderheit 
ist natürlich ebenfalls zur analytischen Bewertung herangezogen worden. Aber auch hier 
ist die höchste Vorsicht am Platze. Diese Branntweine enthalten nur dann erhebliche 
J ) Zeitschr. landw. Versuohswesen in Österreich 1902, 5, 1266. 
2 ) Arbeiten a. d. Kaiserl. Gesundheitsamte 1890, 6, 294 u. 518; 1894, 9, 135; 1895, 
10, 505; 1897, 13, 301; 1898, 14, 684. 
3 ) II Rhum e le sue falsificazioni. Ricerche di Alberto Scala. Roma 1890. 
4 ) Vergl. B. Möhler, Compt. rend. 1891, 112, 53, und M. Mansfeld, Zeitschr. 
Nahr.-Unters., Hyg. u. Warenk. 1894, 8, 306; 1896, 9, 318; 1896, 10, 319; Jahresberichte 
der Unters.-Anstalt des allgem. österr. Apoth.-Vereins 1897—1900.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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