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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

52 
Untersuchung you Boden. 
überhaupt gar nicht auf das Gewicht des Bodens, sondern stets auf sein 
Volumen berechnet. 
y) In Wirklichkeit, d. h. bei ganz natürlicher Lage des Bodens ist die Wasser 
kapazität des letzteren meistens eine noch geringere, als nach dem soeben ange 
deuteten Bestimmungsverfahren gefunden wird; denn man hat es dann mit noch weit 
tieferen Säulen der porösen Böden zu tun, und es ist leicht verständlich, daß 
unter solchen Umständen nur die feinen Kapillarräume mit Wasser gefüllt bleiben, 
während die größeren Zwischenräume nur vorübergehend das Wasser aufnehmen, 
bei dem Versinken des letzteren aber die Luft wieder eindringen lassen — einerlei, 
ob das Wasser von der Oberfläche aus eindringt oder aus der Tiefe aufsteigt, so 
bald nur in beiden Fällen nach kürzerer oder längerer Zeit die Bewegung des 
Wassers im Boden auf gehört hat und also hinsichtlich des Feuchtigkeitsgehaltes ein 
Gleichgewicht zwischen den oberen und tieferen Schichten eingetreten ist. 
Nach fast 14-tägigem, meist sehr starkem und anhaltendem Regen, also im voll 
ständig durchnäßten Zustande fand E. Wolff in Proben, welche in einer Tiefe von 2 bis 
zu 30 cm entnommen und direkt vom Felde auf ihren Wassergehalt geprüft wurden, 
hei den oben erwähnten ziemlich tonigen Bodenarten durchschnittlich nur 21,8%, in den 
feinsandigen Bodenarten 24,4 %, gegenüber von beziehungsweise 30,8 und 34,7 °/ 0 (nach 
Methode ß bestimmt), überall auf den lufttrocknen Zustand des Bodens berechnet. 
Um den natürlichen Verhältnissen möglichst nahe entsprechende Ergebnisse zu 
erzielen, verfährt man nach A. Mayer 1 ) auf folgende Weise: Eine Glasröhre von 
1,5—2 cm Weite wird unten mit Leinwand zugebunden und mit dem lufttrocknen 
Bodenpulver unter mäßigem Aufstoßen auf eine weiche Unterlage 1 m hoch an 
gefüllt. Die Glasröhre besteht aus 2 Stücken, welche mit einem kurzen Kautschuk 
rohr aneinander befestigt sind. Das untere Stück ist nahezu 0,76 m lang, so daß 
noch 0,25 m des oberen Stückes mit dem Boden ungefüllt werden. So vorbereitet 
wird rasch so viel Wasser oben aufgegossen, daß vorübergehend die volle oder Gesamt- 
Wasserkapazität des ganzen Bodens in Anspruch genommen wird. Dabei findet 
während des Abwärtssinkens des Wassers eine Anfeuchtung der Hohlräume vor 
ihrer Anfüllung mit Wasser statt. Hierauf wartet man, bis das überschüssige 
Wasser vollständig abgeflossen ist, öffnet dann sogleich den Kautschukverband, 
nimmt an dieser Stelle eine genügende Menge des feuchten Bodens heraus, wägt 
und bestimmt den Gewichtsverlust durch Trocknen bei 100°. Die so dem Gewichte 
nach sich ergebende Wasserkapazität wird mit Hilfe des „scheinbaren spezifischen 
Gewichtes“ (siehe unter 3, S. 45) des Bodens auf die Volumeinheit umgerechnet. 
Die auf solche Weise erhaltene Zahl kann man als die kleinste (nach Mayer auch 
absolute) Wasserkapazität bezeichnen; sie fällt für die verschiedenen Bodenarten, je nach 
der Feinheit und Porosität der Gemengteile, sehr verschieden aus; die Unterschiede sind, 
entsprechend den natürlichen Verhältnissen, weit größer als bezüglich der „vollen“ Wasser 
kapazität, deren Bestimmung von keinem praktischen Werte ist. Bei sehr tonigen Boden 
arten ist das angegebene Verfahren ein unbequemes, weil das Wasser durch eine so tiefe 
Schicht überaus langsam hindurchfließt. In solchen Fällen aber kann man auch kürzere 
Bohren oder die unter ß beschriebenen Zinkgefäße anwenden, weil bei sehr tonigen 
Bodenarten die nach Verfahren ß und y ermittelten Zahlen ziemlich zusammenfallen, voraus 
gesetzt, dass überall gleiche Porositätsverhältnisse vorhanden sind. Wollny 2 ) verwirft 
jedoch auch in diesem Falle das Verfahren ß sowie das später von A. Mayer 3 ) abgeänderte 
1) Landw. Jahrbücher 1874, 3, 771 und Wollny, Forschungen auf dem Gebiete der 
Agrikultur-Physik, 1880, 3, 150. 
2 ) Wollny, Forschungen auf dem Gebiete der Agrikultur-Physik, 1885, 8, 204. 
3 ) Ebenda 1880, 3, 150.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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