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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885200373
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-11321
Document type:
Monograph
Author:
Wetter, Ernst http://d-nb.info/gnd/1051891450
Title:
Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Orell Füssli
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

76 
Erwin Respondek, 
rücksichtigung von nominellem Zins, Kurs, Amortisation, Steuerfreiheit 
usw. und „so ergibt dies eine tatsächliche Verzinsung, die nur um i Schil 
ling hinter 7 % zurückbleibt“ 1 ). 
Wenn diesen und anderen anscheinend etwas tendenziös durch 
geführten Berechnungen der Tagespresse nicht gefolgt Werden kann, 
so stellt doch die Jahreszinsquote von 6 % gewiß einen schweren 
Schlag für Frankreichs und Englands finanzielle Stellung dar. „Man 
chester Guardian“ bezeichnet mit Recht die Anleihe als ein sonder 
bares Geschäft, und sein Urteil über die Wirkung der Anleihe für Eng 
lands Ansehen kann mit gleicher Uneingeschränktheit auf Frankreich 
übertragen werden, nämlich, daß: „Englands Prestige und zwar die 
empfindlichste Seite von Englands Prestige, sein guter finanzieller Ruf. 
einen sehr schweren Schlag erhalten hat“ 2 ). Wenn die Bedingungen 
drückend, hart, erniedrigend oder ähnlich für Frankreich und England 
waren, so sind dies doch nur Begleiterscheinungen, die zwar von 
den Geldbedürftigen bisweilen wenig angenehm empfunden werden 
mögen, den Geldgebern jedoch natürliche Erfordernisse sind, die im 
übrigen das harmonische Verhältnis zwischen beiden Parteien wenig 
trübten, da es tatsächlich zu einem positiven Geschäftsabschluß kam. 
Im Augenblicke dringenden Bedürfnisses nach einer Erleichterung 
von den drückenden Valuta-Sorgen fragte eben Frankreich nicht nach 
Schönheit, idealer Vollendung u. ä. m., sondern es suchte die durch 
außergewöhnliche Umstände hervorgerufene schlechte Lage durch außer 
gewöhnliche Mittel zu verbessern. Kein Staat würde wohl anders ge 
handelt haben können oder behandelt worden sein. 
Es ist nicht bekannt geworden, nach welchem Schlüssel die Lasten 
und Anteile an dieser Anleihe auf die beiden Staaten verteilt wurden 
und ob auch Rußland in irgendeiner Form hieran teilnimmt. Getrennte 
Haftung für einen bestimmten Teil — den jeweiligen Anteil an der An 
leihe — oder solidarische Haftung, einheitlicher Zinsen- und Amor 
tisationsdienst gegenüber dem Konsortium, Anteile an der Anleihe- 
Summe, Anleihe- und Wechselkursdifferenzen bei der Amortisation 
liegen noch vollkommen im Dunkeln, sind hier aber auch jetzt ohne 
wesentliche Bedeutung. 
Diese Anleihe, die von vornherein zweifellos eine reine Währungs- 
Anleihe war, erfüllte die hochgespannten Hoffnungen der Finanzkreise 
Frankreichs nicht. Hierüber ist Klarheit in dem weiteren Verlauf der 
Wechselkurse in New York zu finden. Nach einer kurzen Erholung 
setzte in wenigen Tagen ein erneuter Rückgang des Wechsels auf Paris 
und des Cable-Transfers auf London ein 3 ). Die Bewegung der fran- 
1 ) Manchester Guardian, 29. September 1915. 
2 ) Berliner Börsen-Courier, 9. Oktober 1915, Nr. 473, S. 7. 
3 ) Der Sterlingkurs wies nach Abschluß der Anleihe die folgende Bewegung auf; 
Parität: 100 £= 486,656 Dollars 
1. Oktober 4,7285 5. „ 4,705° 
2 ' „ 4.7335 6. 4,7065 
4 ‘ » 4,7i5o 7- „ 4,7035
	        

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Secretarial Practice. W. Heffer & Sons Ltd, 1930.
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