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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
885356659
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5912
Document type:
Monograph
Author:
Gaebel, Käthe http://d-nb.info/gnd/1023047020
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Die Heimarbeit im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Franz Vahlen
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (210 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

16 
det beim Kontraktbruch gegen Hausgewerbetreibende, da sie den 
„Gesellen und Gehilfen" nicht zuzählen sind und auf sie somit die 
§§ 124, 124 a und 124 b keine Anwendung haben, die Ermittlung 
des Schadens allein nur nach den Grundsätzen des bürgerlichen 
Rechts statt. 
Hinsichtlich der Heimarbeiter, welche „Gesellen und Gehilfen", 
sind, würde sich § 125 Abs. 3 erübrigen, anders bei den Hausge 
werbetreibenden. Hier war bis zur Hinzufügung des Absatzes 3 
§ 125 der GO. eine Mithaftung des Arbeitgebers neben dem Haus 
gewerbetreibenden noch nicht ausgesprochen. Da die -Heimarbeiter 
sich in der Stellung von „Gesellen und Gehilfen" befinden, hat 
man beim § 125 Abf. 3 des Gesetzentwurfs zunächst nur die Haus 
gewerbetreibenden im Auge gehabt, indem man § 125 Abs. 3 
mit dem den wesentlichen Inhalt des jetzigen § 125 
erhaltenden § 125 Ws. 2 des Entwurfs, nicht auch mit 
§ 125 Ws. 1 des Entwurfs (§ 124 b der GO.) in Zusammenhang 
brachte. § 125 Abs. 1 des Entwurfs ist eine Schutzvorschrift zu 
Gunsten der Arbeitgeber gegen kontraktbrüchige Gesellen und Ge 
hilfen und damit auch gegen Heimarbeiter. 
Trotz alledem ist die durch das Landgericht begründete Rechts 
auffassung die herrschende geworden. Das Gewerbegericht Berlin 
stützt sich jetzt, soweit eine gesetzliche Kündigungsfrist der Heimarbeiter 
in Betracht kommt, auf § 623 BGB. Es erklärt: nach demsel 
ben ergibt sich die Anwendbarkeit des BGB. ohne weiteres. Da 
für die Heimarbeiter die GO., abgesehen vom § 115 bis 119 a, 
als lex specialis, nicht in Anwendung kommt, muß als 
lex generalis das BGB. mit seinen Bestimmungen über den Dienst 
vertrag (§ 611—630) Platz greifen. Der § 623 spricht nun zwar 
nicht direkt von Heimarbeitern sondern bemerkt allgemein: 
„Ist die Vergütung nicht nach Zeitabschnitten bemessen" 
d. h. ist Stück- oder Akkordlohn vereinbart, so kann das Dienstver 
hältnis jederzeit gekündigt werden. „Bei einem die Erwerbstätig 
keit des Verpflichteten vollständig oder hauptsächlich in Anspruch 
nehmenden Dienfwerhältnis, ist jedoch eine 14 tägige Kündigungs 
frist einzuhalten."
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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