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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
886929202
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4833
Document type:
Monograph
Author:
Oboussier, Max
Title:
Der Antwerpener Hafen und die Pariser Wirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Georg Stilke
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (112 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Güterverkehr
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Arbeitslohn und Kapital. 
Buch I. 
bereicherte, oder daß Boris Godunof die russischen Bauern zu verkäuf 
lichem Besitz machte. 
Alle Dinge, die einen Tauschwert haben, sind deshalb noch nicht 
Güter in dem einzigen Sinne, in welchem der Ausdruck in der National 
ökonomie gebraucht werden darf. Nur solche Dinge können Güter 
sein, deren Erzeugung die Summe der Güter vermehrt, oder deren Ver 
nichtung dieselbe vermindert, wenn wir betrachten, welche Dinge 
dies sind und von welcher Beschaffenheit sie sind, so werden wir keine 
Schwierigkeit haben, das Wort „Güter" zu definieren. 
wenn wir von einem an Reichtum zunehmenden Staate sprechen 
— wenn wir z. B. sagen, daß England seit dem Regierungsantritt 
der Königin Victoria an Reichtum zugenommen habe, oder das Kali 
fornien jetzt reicher sei als zur Zeit seiner mexikanischen Staatsangehörig 
keit —, so meinen wir damit nicht, daß es jetzt darin mehr Grund und 
Boden gibt, oder daß die natürlichen Kräfte des Landes größer sind, 
oder daß ^die Zahl der Einwohner sich vermehrt hat (denn wenn wir 
diesen Gedanken auszudrücken wünschen, sprechen wir von einer Zu 
nahme der Bevölkerung), oder daß die Schulden und Verbindlichkeiten 
einzelner gegen andere angewachsen sind, sondern wir meinen damit, 
daß eine Vermehrung gewisser handgreiflicher Dinge stattgefunden hat, 
die nicht bloß relativen, sondern wirklichen wert haben, wie z. B. 
Gebäude, Vieh, Maschinen, Werkzeuge, Ackerbau- und Bergwerks 
produkte, Fabrikate, Schiffe, Waggons, Möbel und dergleichen. Die 
Zunahme solcher Dinge bildet eine Zunahme von Gütern; ihre Ab 
nahme ist eine Abnahme von Gütern, und der Staat, der im Verhält 
nis zur Anzahl seiner Mitglieder die meisten solcher Dinge besitzt, ist 
der reichste. Der gemeinsame Lharakter dieser Dinge ist, daß sie aus 
natürlichen Substanzen oder Produkten, die durch menschliche Arbeit 
dem menschlichen Nutzen oder Genusse dienstbar gemacht wurden, be 
stehen, und ihr wert hängt von der Summe von Arbeit ab, welche 
durchschnittlich zur Erzeugung von Dingen gleicher Art erforderlich sein 
würde. 
Somit bestehen die Güter in dem Sinne, wie der Ausdruck in der 
Nationalökonomie allein gebraucht werden kann, aus natürlichen Pro 
dukten, die durch menschliche Arbeit beschafft, fortbewegt, vereinigt, 
getrennt oder auf andere Art verändert wurden, um sie für die Be 
friedigung menschlicher wünsche geeignet zu machen. Güter sind, mit 
anderen Worten, Arbeit, die den Stoff derartig verwandelt hat, daß, 
ähnlich wie die Sonnenwärme in der Kohle aufgespeichert ist, die Kraft 
menschlicher Arbeit aufgespeichert ist, um menschlichen wünschen zu 
dienen. Güter sind nicht der einzige Zweck der Arbeit, denn es 
wird auch Arbeit aufgewendet, um menschlichen wünschen unmittelbar 
zu dienen; aber die Güter sind der Zweck und das Ergebnis dessen, 
was wir produktive Arbeit nennen — d. h. der Arbeit, die materiellen 
Dingen wert verleiht. Nichts, was die Natur den Menschen ohne
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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