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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Die Gemeinde und der Kultus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

114 
VII. Die Gemeinde und der Kultus. 
Handarbeiter oder Boten zu nehmen, andere aber rieten, sie sollten 
sich bei den Laien gegenseitig der höchsten menschlichen Vollkommen 
heit rühmen. Das taten sie. Sie sagten voneinander: „Dieser 
Mönch befindet sich auf der ersten, dieser auf der zweiten, dieser 
auf der dritten, dieser auf der vierten Stufe der Versenkung; dieser 
Mönch ist ein Srotaäpanna, dieser ein Sakfdägämin, dieser ein 
Anägamin, dieser ein Arhat; dieser Mönch besitzt das dreifache 
Wissens, dieser die sechs übernatürlichen Fähigkeiten."^) Die 
Laien waren darüber sehr erfreut und sagten: „Das haben wir 
gut getroffen, sehr gut getroffen, daß solche Mönche bei uns die 
Regenzeit zubringen. Früher haben nie solche Mönche bei uns die 
Regenzeit zugebracht, wie diese frommen trefflichen Männer." Sie 
gaben den Mönchen bessere Speise und besseren Trank als sie selbst 
genossen und ihren Eltern, Frauen und Kindern, Dienstboten, 
Freunden und Verwandten gaben. Am Ende der Regenzeit waren 
die Mönche daher: „rosig, wohlgenährt, von frischer Farbe des 
Gesichts und der Haut." Als sie nach VaiMi zu Buddha kamen, 
stachen sie von den andern Mönchen, die infolge der schlechten Zeit 
mager und abgehungert aussahen, sehr ab. Sie mußten ihren Kniff 
angeben, worauf Buddha das Verbot erließ. 
Im Lamaismus wird das Hilfsmittel, sich für besonders gott 
begnadigt auszugeben, zur Vermehrung der Einkünfte maßlos aus 
gebeutet. Die Lamen sind nicht bloß die Vermittler zwischen den 
Göttern und Menschen, sondern sie sind auch Wahrsager, Ärzte 
und vor allem Teufelaustreiber. Der Buddhismus hat ja, wie 
erwähnt, in seiner letzten Phase den Geisterglauben aus dem 
Öivaismus übernommen, und das lamaistische Pantheon weist Teufel 
in gewaltiger Fülle und in abschreckendster Gestalt auf. Sie sind 
für die Lamen eine unerschöpfliche Goldgrube. Jedes Unglück in 
und außer dem Hause wird einem Teufel zugeschrieben, und nur 
der Lama kann aus seinen Büchern feststellen, welcher Teufel ge 
rade schuld ist, und nur er hat die Macht, ihn zu bannen. Das 
kostet aber viel Mühe und dementsprechend Geld. Die Lamen 
1) Unter dreifachem Wissen sind hier verstanden die Erinnerung an 
die früheren Geburten, die Kenntnis, wie die Wesen aus einer Existenz 
in eine andere geraten sind, und die Kenntnis vom Untergang der 
Lüste. 
2) Die sechs übernatürlichen Fähigkeiten sind: Die Kunst, Wunder 
zu wirken, das göttliche Ohr, Kenntnis der Gedanken anderer, Kenntnis 
der früheren Geburten, das göttliche Auge, die Kenntnis vom Unter 
gang der Lüste.
	        

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Leben Und Lehre Des Buddha. Druck und Verlag von B.G. Teubner, 1910.
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