Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Leben und Lehre des Buddha

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Die Lehre des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Das Parinirväna. 
75 
schildern. Ausdrücke, wie die eben angeführten, konnten sehr wohl 
zu der Vorstellung von einem Paradiese führen, und das ist in 
der Tat im nördlichen Buddhismus geschehen. 
Buddha selbst aber hat zweifellos so sein Mrväna nicht ver 
standen. Für ihn war es das völlige Erlöschen nach dem Tode, 
das Ende der Wiedergeburten. Und auch hier wieder ist Buddha 
kein Neuerer und Entdecker gewesen. Name und Ziel finden sich 
ganz gleich nicht nur bei den Brahmanen, sondern auch bei den 
Jainas und anderen Sekten. Als philosophisches System steht der 
Buddhismus, wie schon erwähnt, nicht hoch. Er ist ganz abhängig 
vom Sämkhya-Yoga und wurzelt durchaus in rein indischem Boden. 
Wollte aber Buddha überhaupt darauf rechnen, Jünger zu finden, 
so konnte er eine philosophische Begründung nicht entbehren. Der 
Gelehrte galt in Indien von ältester Zeit an nichts, wenn er nicht 
disputieren konnte, und Buddha hat in seinem langen Leben sich 
oft mit streitlustigen Priestern aller Sekten in einen Redewettkampf 
eingelassen. Nirgendwo war es leichter, ein neues philosophisches 
System zu gründen, als in Indien. Schon geringe Abweichung 
von einem älteren, bestehenden Systeme genügte, um als Gründer 
eines neuen zu erscheinen. So war es nicht bloß in der Philo 
sophie, sondern auch in der Grammatik, Rhetorik, Medizin. Aber 
Buddha war das System nicht Selbstzweck, sondern nur Mittel 
zum Zweck, wie schon hervorgehoben (S. 50 f.). Dem Volke gegen 
über war jedes System zwecklos, und ans Volk wandte sich Buddha. 
Waren die drei ersten edlen Wahrheiten sein philosophisches Be 
kenntnis, so ist die vierte, der Weg, der zur Aufhebung des Leidens 
führt, sein religiöses. Die vierte Wahrheit umfaßt die Ethik des 
Buddhismus. Sie ist es, die tief ins tägliche Leben einschneidet, 
und in der Buddhas Größe in Hellem Lichte erscheint. Durch sie 
allein wird der Buddhismus zu einer Religion. 
Die Predigt von Benares sagt darüber: „Dies, ihr Mönche, 
ist die edle Wahrheit von dem Wege, der zur Aufhebung des Leidens 
führt. Es ist dieser edle, achtgliedrige Weg, nämlich: rechter Glaube, 
rechtes Sichentschließen, rechtes Wort, rechte Tat, rechtes Leben, 
rechtes Sichbemühen, rechtes Gedenken, rechtes Sichversenken." 
An der Spitze steht also der rechte Glaube, und das ist ja selbst-- 
verständlich. Der Lohn, den Buddha verheißt, wird nur dem Gläu 
bigen zuteil, in erster Linie dem Mönche, der sich von dieser Welt 
losgesagt hat. Aber auch der Laie soll danach streben. Die Vor 
schriften für den Laien sind natürlich wesentlich andere als für den
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.