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Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus

Monograph

Identifikator:
890236992
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15675
Document type:
Monograph
Author:
Wehberg, Heinrich http://d-nb.info/gnd/1054450218
Title:
Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XIII,170 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Wohnungsfrage. 1895
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Theorie der Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

% 
270 
den gegebenen technischen Verhältnissen die Arbeit auf den weni 
ger fruchtbaren Böden produktiver war, als auf den fruchtbareren. 
Überall und auf jeder Kulturstufe strebte der Landwirt, wie wir 
gesehen haben, danach, mit möglichst geringem Arbeitsaufwand 
die größtmögliche Produktenmenge zu erhalten.*) Der Übergang 
zur intensiven Kultur oder zu schlechteren Böden (schlechter nicht 
der Fruchtbarkeit, sondern der Arbeitsproduktivität nach) ist eine 
Folge des Mangels an besseren Böden und der Erhöhung der Ge 
treidepreise bis zu der Norm, bei der auch die minder produktive 
Arbeit vorteilhaft wird. 
Rodbertus führt zum Beweis, daß die späteren landwirtschaft 
lichen Kapitalanlagen nicht unproduktiver werden, ein Beispiel 
aus seiner eigenen Praxis an. Er entwässerte den versumpften 
Boden und erhielt hohe Ernten. Dieses Beispiel bestätigt aber 
unsere Annahme und widerlegt die seinige. In der Tat, um 
hohe Grasernten von einem sumpfigen Boden zu erzielen, muß viel 
Arbeit aufgewendet werden. Indessen gehörten zu seinem Gute 
doch auch trockene Wiesen, auf denen Gras wuchs; wenn auch 
in geringerer Menge als auf den entwässerten Ländereien, so doch 
ohne jeden Arbeitsaufwand. Wenn man zuerst die versumpfte 
Wiese nicht benutzt hat, so doch aus dem Grunde, weil auf 
den anderen Wiesen die Arbeit produktiver war. Die Produkten- 
preise können so steigen, daß es vielleicht vorteilhaft wird, auf 
den Dächern Gärten anzulegen, die möglicherweise auch hohe 
Ernten bringen werden. Dies würde aber noch keineswegs be 
deuten, daß dadurch eine höhere Arbeitsproduktivität erreicht wäre. 
Die Erwiderung von Rodbertus auf die Ausführungen Ricardos 
scheinen gerechtfertigt zu sein, weil Ricardo selber das Gesetz der 
Grundrente unrichtig formuliert hat. Der Grundeigentümer er- 
*) Es ist möglich, daß infolge der Eröffnung einer neuen Eisen 
bahnlinie oder der Übersiedelung neue Böden entdeckt werden, auf 
denen die Arbeit produktiver ist, als auf den alten. Es ist jedoch klar, 
daß diese Tatsache unsere Ausführungen nicht widerlegt. Die Bevölke 
rung bearbeitete diese Ländereien nicht, weil sie unzugänglich waren 
Sobald neue Gegenden eröffnet werden, wird zuerst der Boden bestellt, 
auf dem die Arbeit am produktivsten ist.
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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