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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
890236992
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15675
Document type:
Monograph
Author:
Wehberg, Heinrich http://d-nb.info/gnd/1054450218
Title:
Die Bodenreform im Lichte des humanistischen Sozialismus
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XIII,170 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Wohnungsfrage. 1895
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

192 
XI. Kapitel. 
Bei der ungeheuren Zunahme des Edelmetallbestandes ist es nicht zu 
verwundern, daß ein Steigen der Preise eintrat! 
Wir sahen, daß eine allgemeine Zunahme erstens in den Beständen der 
Geldmetalle und zweitens im Preisniveau eintrat, und daß die größte Zu 
nahme in beiden Fällen im sechzehnten Jahrhundert erfolgte. Ferner haben 
wir gefunden, daß die Preise nicht so rasch stiegen wie die Menge des Geldes. 
Auf Grund des erhöhten Geschäftsumfanges war diese verhältnismäßige 
Verlangsamung der Preissteigerung zu erwarten. Wir wissen, daß diese 
Erhöhung durch die Zunahme der Bevölkerung und durch die gewerb 
lichen Fortschritte — besonders in den Handelsgewerben — und durch 
die Entwicklung der Transportverhältnisse herbeigeführt worden ist. Die 
Veränderungen in der Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes sind uns völlig 
unbekannt. 
§3. 
Die während des letzten Jahrhunderts mit größerer Sorgfalt aufge 
zeichneten Preisbewegungen weisen ein vielfaches Steigen und Fallen auf. 
beer (a. a. 0.) sowie Del Mar in Eistory oj the Precious Metals, New York (Cambridge 
Encyclopaedia Co.), 1902, S. 449. Die jeweilige Preislage (mit Ausnahme dessen vom 
Jahre 1900) ist ermittelt als Durchschnitt der Angaben von Vicomte D’Avenel, Histoire 
Economique de la Proprietö des Salaires et des Denrties, I. Bd., S. 27 und 32, Leber und 
Hanauer (siehe A. Aupetit, Essai sur la theorie generale de la monnaie, Paris (Guillaumin), 
1901, S. 245); jede der drei Schätzungen wurde für das letzte Viertel des achtzehnten Jahr 
hunderts oder vielmehr von 1770—1790 auf 100 Prozent reduziert. In jedem Falle stellt 
die angegebene Zahl den Durchschnitt der von den drei Autoritäten gefundenen Zahlen 
für das vorangehende und folgende Vierteljahrhundert dar. Als ein Kompromiß 
zwischen sehr widerstreitenden Forschungsergebnissen ist für das Jahr 1900 die 
Zahl 125 gegeben. Leber, Hanauer und D’Avenel stimmen in ihren Feststellungen 
ziemlich überein, und D’Avenel (1890 bis 1894) fand das „gegenwärtige“ Preisniveau in 
Frankreich doppelt so hoch, als es in den Jahren 1776 bis 1790 gewesen war (S. 32), was 
die erforderte Zahl 200 ergibt. Die in Investigations in Currency and Finanee, London 
(Macmillan), 1884, S. 144, durch Jevons für die Jahre von 1782 bis 1818 für England 
aufgestellten Zahlen hingegen in Verbindung mit denjenigen Sauerbecks in Course of 
Average Prices in England, London (King), 1908, vom Jahre 1818 bis zur Gegenwart, zeigen 
ein tatsächliches Fallen der Preise an, wobei sich für 1900, auf der oben erwähnten Basis, 
eine Ziffer zwischen 75 und 80 ergibt. Die englischen Zahlen sind viel vollständiger als die 
Zahlen des Kontinents von D’Avenel, Leber und Hanauer, weshalb ihnen auch mehr Ge 
wicht beigemessen wird, und die Zahl 125 scheint einen angemessenen ungefähren Durch 
schnitt für Europa darzustellen. Die großen Abweichungen der einzelnen Zahlen von 
einander lassen aber diese und jede andere Zahl, die man wählen mag, als äußerst ungewiß 
erscheinen.
	        

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Compte Rendu Des Travaux de La Chambre Syndicale Pendant Lʹannée 1926. Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille, 1927.
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