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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Gruppe der Historiker 
135 
zu schlußfolgern, ist für den an konkreteres Denken gewöhnten 
Franzosen dringender, als für den deutschen Gelehrten. Levas 
seur tut es denn auch mit großem Nachdruck, wenn auch 
stets weitherzig und auf Mäßigung bedacht. Sein Glaubens 
bekenntnis , wie er zu sagen pflegt, gipfelt in folgenden Leit 
sätzen: „Ich gehöre der liberalen Schule an, derjenigen, welche 
man manchmal die klassische und unzutreffend die orthodoxe 
nennt. . . . Mein Liberalismus ist durch die Geschichte erleuchtet 
und gemäßigt; er weiß, daß die Bedürfnisse eines Volkes und 
seine Institutionen mit dem Zustand der Kultur wechseln und 
wechseln müssen. Ich glaube, daß einerseits das Individuum 
durch seine Arbeit, seine Wissenschaft und seine Kapitalien der 
wesentliche Schöpfer des Reichtums ist, und daß es notwendig 
ist, ... ihm die größtmögliche Freiheit und den vollen 
Besitz der Resultate seiner Anstrengungen zu belassen, um so 
die ergiebigste Produktion und die gerechteste Verteilung zu 
erreichen. . . . Andererseits hat der Staat die nach der Zeitlage 
in ihrer Anwendung wechselnde, aber immer bedeutende Auf 
gabe, nicht nur den Aufschwung der individuellen Tätigkeit 
durch Gewährleistung der Sicherheit zu fördern, sondern auch 
dieselbe zu unterstützen, anzuregen, zu schützen, in gewissen 
Fällen durch die Mittel der staatlichen Zwangsgewalt zu regle 
mentieren. . . . Ich wiederhole, so oft ich Gelegenheit dazu habe, 
daß der Mensch das « und « alles Wirtschaftens ist, daß die 
produktiven Kräfte kostbarer sind, als die Produkte . .., daß 
die politische Ökonomie eher eine soziale und ethische denn 
eine Naturwissenschaft ist, weil sie nicht nur den Reichtum, der 
Materie ist, zum Gegenstand hat, sondern insbesondere von den 
Beziehungen der Menschen untereinander handelt, insofern diese 
den Austausch von Gütern und Diensten betreffen" x ). 
1 ) Levasseur L’Ouvrier Américain, Bd. I, p. XIII, XIV ; Histoire des 
classes ouvrières et de l’industrie en France de 1789 à 1870, Bd. I, p. XIVJ 
Art. Trente-Deux Ans d’Enseignement au Collège de France, in: Revue Inter 
nationale de l’Enseignement, XL, p. 24—25. Noch ausdrücklicher ist das Be 
kenntnis zum historischen Relativismus in folgender Stelle: „Es ist mir nicht 
unbekannt, daß in der Praxis die liberale Wirtschaftstheorie weit entfernt ist, 
allein zu herrschen, ja daß sie den Anspruch nicht erheben darf, alle verschie 
denen Interessen, welche die Menschen bewegen und sich den Einfluß auf die 
Regierungen streitig machen, zu meistern. Um so weniger würde es angehen, 
in der Geschichte die Ereignisse der vergangenen Jahrhunderte am Maßstabe
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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